Fußball: Rainer Wendt fordert bessere Qualifikation für Ordner

exklusivFußball: Rainer Wendt fordert bessere Qualifikation für Ordner

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Der Vorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG), Rainer Wendt

von Bert Losse

Die Polizeigewerkschaft will Fußballvereine bei kritischen Spielen zur Kasse bitten. Außerdem sollten nur qualifizierte Sicherheitskräfte eingesetzt werden, um Fangewalt einzudämmen.

In der Diskussion um die Sicherheit in Fußballstadien hat die Deutsche Polizeigewerkschaft die Vereine zu mehr Sorgfalt bei ihren Ordnungsdiensten aufgerufen. „Die Clubs sollten nur noch zertifizierte Unternehmen mit sicherheitsüberprüften Mitarbeitern einsetzen“, sagte Gewerkschaftschef Rainer Wendt im Interview mit der WirtschaftsWoche. „Auch auf die Qualifikation müssen wir achten. Es gibt ja den Lehrberuf der Fachkraft für Sicherheit. Prinzipiell ist es zu einfach, ein Sicherheitsunternehmen zu gründen; da greift nur das Gewerberecht.“

Sollte die Fangewalt in Stadien anhalten, sollten die Länder laut Wendt ihre Polizeigesetze so ändern, dass bei kritischen Spielen die Polizei auch den Ordnungsdienst im Stadion übernehmen dürfe. „Dafür müsste der Verein dann eine ordentliche Gebühr an die Staatskasse zahlen“, verlangte Wendt.

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Punktabzüge bei Ausschreitungen für den Verein lehnte Wendt ab. „Die Strafe eines kompletten oder teilweisen Geisterspiels, wie sie derzeit dem 1. FC Köln droht, ist schmerzhaft genug.“ Ein Punktabzug würde zu stark in den sportlichen Wettbewerb eingreifen: „Es wäre dann möglich, dass Krawalle inszeniert und provoziert werden, um anderen Vereinen zu schaden“, sagte der Gewerkschaftschef.

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