Geldwäsche: Ermittler völlig überfordert

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Im Kampf gegen Geldwäsche sind die deutschen Behörden völlig überfordert.

von Christian Ramthun

Im Kampf gegen die Geldwäsche stehen die deutschen Behörden auf verlorenem Posten.

Allein in Bayern konnten die Ermittler 2016 von den 6321 Verdachtsmeldungen nur weniger als die Hälfte richtig bearbeiten. Das teilte das Bayerische Innenministerium auf Anfrage mit. Wie die WirtschaftsWoche berichtet, konnten laut Ministerium „etwa 3500 eingegangene Geldwäscheverdachtsmeldungen derzeit noch nicht in das Clearingverfahren genommen werden“ und blieben damit unbearbeitet. Das Ministerium begründet das Versäumnis mit dem starken Anstieg der Verdachtsmeldungen nicht nur in Bayern. Bundesweit kam es allein 2016 zu einer Zunahme um ein Drittel auf 40.000 Meldungen, denen „die Landeskriminalämter hilflos gegenüberstehen“, sagte ein Ermittler der WirtschaftsWoche.

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