Geringe Löhne: Arbeitskosten im Osten deutlich niedriger

Geringe Löhne: Arbeitskosten im Osten deutlich niedriger

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Die Arbeitskosten im Osten und Westen Deutschlands unterscheiden sich noch immer stark.

Im Osten Deutschlands fehlt es weiter an großen Unternehmen. Die Folge: Im Schnitt sind auch die Arbeitskosten deutlich niedriger als im Westen - bis zu rund 38 Prozent.

Die Kosten für eine geleistete Arbeitsstunde sind in Ostdeutschland weiterhin deutlich geringer als im Westen. Im Jahr 2012 lagen sie mit 23,45 Euro im Schnitt um 26,6 Prozent unter dem westdeutschen Niveau von 31,94 Euro, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden berichtete.

Ein besonders großer Abstand von 37,8 Prozent besteht den neuesten Zahlen zufolge weiterhin in der Industrie. Als Grund nannten die Statistiker das weitgehende Fehlen großer Unternehmen im Osten. In großen Unternehmen sind die Arbeitskosten, die aus sämtlichen Entgelten sowie allen Leistungen zu den Sozialversicherungen und zur Altersvorsorge bestehen, besonders hoch.

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Mindestlohn auch im Osten Tarifverhandlungen im Gastgewerbe gescheitert

Auch in Ostdeutschland gilt ab Januar im Gastgewerbe der gesetzliche Mindestlohn. Verhandlungen über einen Tarifvertrag sind am Sonntag gescheitert.

Eine Bedienung trägt ein Tablett mit Bier. Auch in Ostdeutschland soll der Mindestlohn für das Gastgewerbe gelten. Quelle: dpa

Besonders hohe Kosten pro Stunde verzeichneten die Tabakverarbeiter, (60,14 Euro), Rundfunkveranstalter (59,25 Euro) und Luftfahrtunternehmen (57,29 Euro). Am wenigsten kostete eine Arbeitsstunde in der Gastronomie (15,72 Euro), in der Beherbergung (15,91 Euro) und in Wach- und Sicherheitsdiensten (16,22 Euro). Mit 32,98 Euro lag die öffentliche Verwaltung im Mittelfeld. Hier gab es auch die geringsten Unterschiede zwischen Ost und West.

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