Kommentare zu: Privatpraxen: Kassen-Alltag ade

zum Artikel

Wir freuen uns über Ihren Kommentar. Beiträge können von der Redaktion moderiert werden. Bitte bleiben Sie fair und halten Sie sich an unsere Nutzungsbedingungen

2 Kommentare
  • 22.05.2008, 10:41 UhrAnonymer Benutzer: Grooterhorst

    Sachlich und durchaus realistisch geschrieben. Von den vielen Artikeln, die ich hierzu gelesen habe, gehört er zu den wenigen, die das Einkommen auch mal in Relation zum Arbeitsaufwand setzen. Mir fällt da auch noch folgende Relativierung ein: Der Thüringer Arzt mit Ehefrau und zwei Kindern behält nach seiner 60 Stunden und zusätzlichen 50 Stunden Fortbildung pro Jahr, die er nachweisen muss, 75 000 Euro übrig, davon gehen Steuer und Sozialabgaben ab. Es bleiben 30000 - 35 000 Euro netto pro Jahr übrig. Für dieses Ergebnis ist er zuvor 13 Jahre zur Schule gegangen, 6 Jahre zur Uni und hat noch eine 5-6 jährige Facharztausbildung hinter sich gebracht. Ein Harzt-iV-Empfänger, verheiratet mit zwei Kindern hat mit einer um 9 Jahr kürzeren Ausbildung, eine 0-Stunden Woche ein Jahreseinkommen (bar- und Sachleistungen) von etwa 24 000 Euro. Wer hat es jetzt richtig gemacht.

    MfG Dr.P.Grooterhorst, niedergelassener Kardiologe in Mülheim a.d. Ruhr

  • 31.05.2008, 16:31 UhrAnonymer Benutzer: Jessica

    Arbeitnehmer - sprich: die Patienten - müssen seit Jahren erhebliche Einkommenseinbußen hinnehmen: Streichung von Sonderzahlungen wie Urlaubs- und Weihnachtsgeld, zunehmende Tarifflucht der Arbeitgeber, immer mehr prekäre beschäftigungsverhältnisse zu Niedriglöhnen und und und ... . Nur die Ärzte- und Zahnärzteschaft meint immer noch, ihre Pfründe hüten zu müssen. Selbst das im Artkel erwähnte Reihenhaus mit Mittelklassewagen ist für etliche Arbeitnehmer immer noch utopisch - darunter auch für einige Akademiker. Denn studierte Künstler, Geisteswissenschaftler und Pädagogen verdienen oftmals längst nicht das große Geld!
    Und nicht zuletzt: Ca. 90 % der bevölkerung Deutschlands sind GKV-versichert. Eine derart große bevölkerungsmehrheit immer stärker zu ignorieren - indem nur noch Privatpatienten behandelt werden, betrachte ich als unverschämt.

weitere Fotostrecken

Blogs

Alternativen gesucht
Alternativen gesucht

Der Euro wird mit jedem Tag mehr zum Verhängnis für Europa, wirtschaftlich wie politisch. Wann endlich werden...

Das Aktuelle Heft

Wirtschaftswoche

WirtschaftsWoche 21 vom 21.05.2012

iTunes Vorschau - WirtschaftsWoche
Deutsche Unternehmerbörse - www.dub.de
DAS PORTAL FÜR FIRMENVERKÄUFE
– Provisionsfrei, unabhängig, neutral –
Angebote Gesuche




.