Die SPD feiert pompös 150 Jahre Vergangenheit – und hat keine Zukunft, weil sie sich erst vergessen und dann selbst...
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5 Kommentare
Ein beitragsfinanziertes System geht nicht mit der kapitalistischen Gier des Unternehmers zusammen. Überall wo (Möchtegern)unternehmertum a la niedergelassener Vertragsarzt aber auch Arzneimittel-, Medizintechnik- oder Hilfmittelhersteller aufeinandertreffen, geschieht immer das Gleiche:
Das Geld der beitragszahler reicht (angeblich) NiE ! Dummerweise weisen gerade die genannten branchen (verschämt) mit die fettesten Renditen in Deutschland aus. Dazu kommt das erhebliche Maß an Korruption und Filz: Vertragsärzte werden fast täglich von sog. "Pharmareferenten" heimgesucht. Ziel: Patentierte Medikamente statt Generika verschreiben, obwohl selbst letztere hierzulande extrem überteuert sind. Dazu bezahlte "Lobstudien", Geschenke für Ärzte und deren Angehörige, etc. Das ist mittlerweile NORMAL. Und was Pharmafirmen können, können Krankenhäuser und sogar bestattungsunternehmen UND auch die Krankenkassen schon lange.
Das alles ist dem Gesetzgeber aber im Grunde bekannt oder wäre extrem einfach in Erfahrung zu bringen. Warum geschieht nicht nur nichts sondern wird auch noch immer mehr Geld in den Rachen dieses milliardenschweren Sumpfes geschmissen ?
ich sage es euch: beiträge lassen sich viel leichter erhöhen als Steuern ! Schließlich bleibt der Großteil des so abgepressten Geldes in Deutschland (na ja, zunächst jedenfalls).
Genauso wie die Rentenbeiträge für unter 40 jährige schlicht nur Steuern sind (weil sie wohl genauso viel Rente erhalten wie jemand, der nie auch nur 1€ eingezahlt hat), mutieren auch KK beiträge zu einer heimlichen Steuer: Man zahlt immer mehr, erhält immer weniger, schließlich auch nur noch das, was man auch ohne jegliche beitragszahlung bekommen würde. beitragsleistung und Ansprüche sind auch heute schon fast völlig entkoppelt: Und sowas nennt man STEUER !

@ lingupingu: ich kann ihnen nur voll zustimmen!
Und jetzt die Generalsfrage: sind die deutschen Politiker zu dumm, um zu bemerken, was vor sich geht? Oder schlicht genauso korrupt, um gezielt weg zu schauen???

Die Höhe der Kosten, die Ärzte, Krankenhäuser, Apotheken usw. den Krankenkassen in Rechnung stellen liessen sich durch einen sehr einfachen beschluss des Gesetzgebers weitgehend unter Kontrolle bringen : nämlich die Patienten haben die Rechnungen der Ärzte, Krankenhäuser,Apotheken usw. vorab zu bezahlen und können anschliessend diese Rechnungen den Krankenkassen zur bezahlung vorlegen. Der Einzelne wäre dann interessiert, möglichst wenig zu zahlen und unnötige und mehrfach gleiche behandlungen würden unterbleiben. betrügerische Abrechnungen der Ärzte wurden weitestgehend unterbleiben.
in anderen Ländern Europas ist das üblich und keiner spricht von einer Zumutung für die Kranken.

Krankenkassen wollen mehr Geld vom Steuerzahler.
Wie die banken rufen auch die GKV-Krankenkassen schnell nach dem Staat, wenn es um die Finanzierung der eigenen Fehler geht.
Der Staat sind wie immer die bürger, die ungefragt für die Fehler aller Profiteure einspringen sollen.
Der richtige Ansatz, dass endlich schlecht wirtschaftende Kassen auch Pleite gehen dürfen, sollte auf keinen Fall wie bei den banken ohne Konsequenz sein; denn sonst ändert sich nichts in Zukunft.
Schon eher besteht der Verdacht der Korruption, wenn Kassen ungeprüft und unqualifiziert Forderungen der Klinik-Profiteure nicht durch Pharma-Fachkompetenz widersprechen. Wie das zum beispiel bei einer Kölner bKK im Falle von zwei blutern (14 Millionen Euro für Medikamente) der Fall war.
Dass Krankenkassen-Vorstände sich hier nicht zu helfen wissen, kann man einfach nicht glauben; diese Posten wären dann auf Fälle zu hoch bezahlt. Man müsste diese Vorstände für die Plünderung der Sozialkassen verantwortlich machen. bei solcher ignoranz gegenüber den beitragszahlern wundert nicht mehr, wenn in der Folge Firmen unter der belastung insolvent gehen. Das meint: Dieter Reiber, ibF-institut

es ist zu hinterfragen was an beiträgen aus den gesetzlichen versicherungsgelder an den träger zurück erstattet werden.
bei den gesetzlichen krankenversicherungen sind es schätzungsweise 23% gleich von 1 milliarde € werden den gesetzlichen kassen 230 millionen €zu verfügung gestellt den rest gesellt zum bundeshaushalt
Die SPD feiert pompös 150 Jahre Vergangenheit – und hat keine Zukunft, weil sie sich erst vergessen und dann selbst...
Kommentare zu: Krankenkassen rufen Steuerzahler zur Hilfe
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