Kommentare zu: Welche Kosten auf Krankenkassen-Versicherte wirklich zukommen

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24 Kommentare
  • 09.02.2010, 09:01 UhrAnonymer Benutzer: Thomas B.

    im letzten Abschnitt liegt die Lösung "Und solange die Verhandlungsmöglichkeiten der Kassen mit den Ärzten, Kliniken und Pharmaherstellern so eingeschränkt bleiben". Hier sollte sofort die Möglichkeit der Verhandlungen eingeführt werden. Es kann nicht sein, daß in Deutschland die höchsten Preise für Medikamente bezahlt werden. Eine weitere Möglichkeit, Milliarden einzusparen wäre, ein bild des Versicherten auf der Krankenkarte anzubringen. Dies ist dringend notwendig, um den betrügern den das Leben schwerer zu machen.

  • 09.02.2010, 10:28 UhrAnonymer Benutzer: klausp

    bitte erst einmal die Ausgabenseite prüfen.
    Gehälter der höchsten Führungsebene leistungsorientiert anpassen.
    Printmedien in Frage stellen.
    Ausgaben werden künstlich erhöht, damit beim "Streichkonzert" alles beim Status Quo bleibt.

  • 09.02.2010, 11:45 UhrAnonymer Benutzer: silvi38

    wir leben in einer solidargemeinschaft - alles schön und gut - aber...........
    warum müssen die beitragszahler für verheiratete ehepartner aufkommen die nicht arbeiten gehen. solange sie kinder zu versorgen haben oder aus schwerwiegenden gesundheitlichen
    gründen nicht arbeiten gehen können, ist es völlig ok, wenn sie beitragsfrei bei ihrem partner mitversichert sind. sind aber die kinder aus dem haus und der partner arbeitsfähig, ist es nicht
    einzusehen, dass die solidargemeinschaft auch weiterhin für deren kostenlosen mitgliedschaft aufkommt. entweder muss sich derjenige eine arbeit suchen, bei der er in eine krankenversicherung einzahlt oder man erhebt beiträge in abhängigkeit des gehalts des arbeitenden partners. wenn ein arbeitnehmer privat versichert ist, kann er seinen partner und auch seine kinder nicht beitragsfrei bei seiner krankenkasse melden - warum also kann man das in der gesetzlichen auf lebenszeit? menschen, die beitragsfrei von uns mitfinanziert werden, erhalten auch alle medizinisch notwendigen sachen, die ein beitragszahler auch erhält - ohne kürzungen.

    hier wäre mal ein umdenken angebracht. natürlich kann man das nicht jetzt von menschen erwarten, die schon 50 oder älter sind aber die jüngere generation kann da schon eingespannt werden. ich bin mir sicher, dass den krankenkassen hier einiges an geld in die kassen käme.

  • 09.02.2010, 12:05 UhrAnonymer Benutzer: BesorgterMittelstandsbürger

    Warum sind Medikamente im Ausland drastisch billiger?
    Warum wird die Erschleichung von Gesundheitsleistungen nicht unterbunden, z.b. durch eine Fälschungssichere und mit einem Fotoversehenen Gesundheitskreditkarte?
    Warum werden die enstehenden Kosten nicht dem Patienten der die Leistungen in Anspruch nimmt, transparenter gemacht, z.b. durch eine Rechnung die dann von der Kasse bezahlt wird, wenn es sich um medizinische Notwendigkeiten handelt.
    immer wird zuerst geschaut wie noch mehr Geld abgesaugt werden kann, anstatt mal zu schauen, wo die einsparpotentiale liegen... Es wird nicht lange dauern bis man als arbeitende bevölkerung 25% des Lohns für die Gesundheit bezahlt und 25% für die Rente und die Steuern nicht zu vergessen...

  • 09.02.2010, 12:47 UhrAnonymer Benutzer: Gast

    @silvi38
    Der demographische Wandel wird das Gesundheitswesen noch unbezahlbarer machen. ihr Vorschlag, die Familienversicherung für Frauen ab einem bestimmten Alter der zu verosrgenden Kinder aufzuheben, begünstigte diese Entwicklung.

    beispiel: meine Frau zieht seit ihrem 21. Lebensjahr Kinder auf. ihr nun im Alter von 51 die Familienversicherung zu entziehen würde bedeuten, dass Kinder-Haben noch mehr Verzicht und Lebensrisiko bedeutet. Natürlich könnte Sie nun nach 30 Jahren Muttersein in irgendeinen Job "gedrückt werden" (trotz Abitur hatte sie auf ein Studium verzichtet - eben Kinder bekommen). Wäre das OK ?

    Unsere Gesellschaft muss sich entscheiden, ob sie Familie und Kinder will, und deshalb mitträgt. Allzu gerne wird FAMiLiE gerade noch bis zum beginn einer Schwangerschaft großgeschrieben. Danach versucht sich die Gesellschaft / Politik aus der Verantwortung zu stehlen und Nachwuchs-Kosten den Familien zuzuschieben: Kindergartenkosten, büchergeld, Studiengebühren, Kindergeldbezugsdauer senken, Familienversicherung in Frage stellen, usw.

    Dass unsere Gesellschaft unbedingt Familien mit Kindern haben muss, das ist nicht in Stein gemeißelt. Die Konsequenz für das selbstlose Kinder-Aufziehen (für das Eltern m.E. keineswegs entschädigt werden müssen, d.h. Eltern kann man deswegen sehr wohl materiellen Verzicht zumunten) darf aber nicht heißen, dass Eltern im Alter dann auch noch bzgl. ihrer Grundversorgung (Krankenkasse, Rente, Pflege) gegenüber denjenigen schlechter gestellt werden, die kinderlos waren - aus welchen Gründen auch immer.

  • 09.02.2010, 12:54 UhrAnonymer Benutzer: Gast

    Noch eine Anmerkung:
    Freiwillig Versicherte bezahlen Krankenkassenbeträge aufgrund ihrer Gesamteinkünfte (Lohn, Kapitaleinkünfte und Mieteinkünfte). ich finde das auch richtig.
    Pflichtversicherte bezahlen Krankenkassenbeiträge nur auf basis ihres Lohneinkommens. Warum eigentlich ?

    ist das Einkommen eines Pflichtversicherten "schutzwürdiger" gegenüber dem eines freiwillig Versicherten ?

    Mich erinnert das an die Zeit vor der Quellensteuer. Erst mit Einführung der Quellensteuer wurde manchem bürger bewusst, dass die schöne Zeit des "die-anderen-sollen-zahlen" entgültig zu ende geht.

  • 09.02.2010, 12:57 UhrAnonymer Benutzer: Paul

    Ein Reförmchen hier, ein Zuckerl für interessensgruppen da. Unser System der sozialen Sicherung ist nicht zuletzt wegen der demographischen Entwicklung am Ende. Nur zugeben will das niemand. Ein System aus dem 19. Jahrhundert hat sich nunmal überlebt. Hier fehlt der große Schnitt und grundlegende Veränderung. Aber leider wird noch nicht mal darüber diskutiert - dafür Klientelpolitik betrieben! Wäre schön, wenn es in unserer Lobbykratie eine Opposition gäbe.

  • 09.02.2010, 13:17 UhrAnonymer Benutzer: silvi38

    @gast

    ich habe selbst ein kind großgezogen und bin trotz ehe arbeiten gegangen - es hat meinem kind nicht geschadet. wir mussten ihn sogar selbst versichern da mein mann selbstständig ist. da gibts keine familienversicherung - wie siehts da mit der "solidarität" aus? meine mutter ist trotz sechs kindern immer arbeiten gegangen - die kinderzeit daheim wird von der gemeinschaft getragen - ist auch ok so - aber danach ist es nicht mehr einzusehen. aber ich habe auch geschrieben, dass es für frauen ab einem gewissen alter (wenn man vom jetzigen zeitpunkt ausgeht) nicht zumutbar wäre, nach mehr als dreissig jahren hausfrau noch mal arbeiten zu gehen.

    aber was wäre, wenn ihnen heute etwas zustossen würde - wäre die witwenrente ausreichend für sie oder müsste sie sich dann doch noch mal auf einen job bewerben? wenn frauen geschieden werden, müssen sie auch zusehen, wieder in lohn und brot zu kommen damit sie ges. versichert sind.

  • 09.02.2010, 13:27 UhrAnonymer Benutzer: Anke Henrich

    @gast und @silvi 38: Früher oder später wird die kostenlose Mitversicherung des nicht arbeitenden Ehepartners in der GKV garantiert aufgehoben. Es geht finanziell gar nicht anders. Und ich finde es richtig. Die Frage ist, ob es bestandsschutz für "Ältere" geben soll. Aber jüngere Frauen wissen seit Jahren, dass sie z.b. im Fall einer Trennung trotz Kind wieder arbeiten müssen, wenn das Kind älter als drei Jahre ist und es eine betreuung gibt. Es ist inzwischen brandgefährlich, sich als Frau zurückzulehnen und zu glauben, nur weil man verheiratet ist und Kinder hat, sei man finanziell abgesichert. Frauen müssen unbedingt selbst vorsorgen, auf lebenslange Liebe, Unterhalt des Ehepartners und Rückhalt beim Scheidungsrichter gibt es keine Garantie.

  • 09.02.2010, 13:41 UhrAnonymer Benutzer: silvi38

    @ anke - genau das meine ich doch :-) - auch einen "bestandsschutz" muss es geben aber halt nur ab einem gewissen alter.

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