Gewerbesteuer: Kommunen drehen an der Steuerschraube

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Gewerbebesitzer leiden unter Steuererhöhungen durch die Städte und Gemeinden

von Christian Ramthun

Die Unternehmen leiden zunehmend unter steigenden Steuern der Städte und Gemeinden. In diesem Jahr haben die Kommunen zum dritten Mal hintereinander ihre Hebesätze erhöht.

Die Unternehmen leiden zunehmend unter steigenden Steuern der Städte und Gemeinden. „Die Gewerbesteuer stellt inzwischen bei vielen Unternehmen die Hauptlast bei der Besteuerung“, kritisiert Hans Heinrich Driftmann, der Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK).

In diesem Jahr haben die Kommunen zum dritten Mal hintereinander ihre Hebesätze erhöht, für die Gewerbesteuer um durchschnittlich drei Punkte auf 441 Prozent und für die Grundsteuer B (auf bebaute oder bebaubare Grundstücke) sogar um neun Punkte auf 526 Prozent. Das geht aus einer Erhebung des DIHK bei 187 Kommunen ab 50.000 Einwohnern hervor. Dank höherer Hebesätze und florierender Konjunktur können sich die Kämmerer 2012 auf Rekordeinnahmen freuen. Bei der Gewerbesteuer rechnet der Arbeitskreis Steuerschätzung mit einem Anstieg um fünf Prozent auf 43 Milliarden Euro, bei der Grundsteuer B um zwei Prozent auf 11,5 Milliarden.

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Im Bundesdurchschnitt müssen mittelständische Betriebe seit 2008 allein wegen der höheren Hebesätze rund 14.000 Euro mehr Kommunalsteuern zahlen, so der Spitzenverband in einer Musterrechnung.

Am stärksten drehen 2012 die Thüringer an der Gewerbesteuerschraube, bei der Grundsteuer B sind es die Rheinland-Pfälzer und Niedersachsen. Absolute Spitzenreiter bei den Hebesätzen sind Oberhausen mit 520 Prozent (Gewerbesteuer) und Berlin mit 810 Prozent (Grundsteuer B).

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