Gewerkschaften: 60 Jahre DGB: Kampf um Beschäftigte

Gewerkschaften: 60 Jahre DGB: Kampf um Beschäftigte

60 Jahre nach seiner Gründung hat der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) an Macht und Mitgliedern verloren. Dennoch kommen Politiker und Arbeitgeber nicht an ihm vorbei.

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Ein Transparent mit der Aufschrift "40 Stunden sind genug" wird von Teilnehmern einer Protestkundgebung des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) am 8. Januar 1964 in Frankfurt am Main in die Höhe gehalten

Millionen Euro an Beitragszahlungen hat die IG Metall im vergangenen Jahr bei ihren 2,3 Millionen Mitgliedern einkassiert. Sie ist damit vor der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi die größte Arbeitnehmerorganisation im Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB), der an diesem Montag sein 60-jähriges Jubiläum feiert. 15 Prozent ihrer Einnahmen steckt die IG Metall in ihre Rücklagen, die sie für Arbeitskämpfe und andere Unterstützungsleistungen aufbaut. 2009 rechnet sie mit einer Steigerung der Beitragseinnahmen auf 447 Millionen Euro.

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Millionen Beschäftigte haben der Hans-Böckler-Stiftung zufolge 2008 ihre Arbeit niedergelegt. Berücksichtigt sind dabei auch sogenannte Bagatellstreiks, die die offizielle Streikstatistik der Bundesagentur für Arbeit nicht erfasst. Gemeint sind damit kurze Warnstreiks, an denen sich weniger als zehn Arbeitnehmer beteiligen und die nicht mal einen Tag dauern oder durch die die Firma weniger als 100 Arbeitstage verliert.

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Mandatsträger der IG Metall sitzen in Aufsichtsräten deutscher Unternehmen. Insgesamt ist sie in 266 Kontrollgremien vertreten. In einigen Konzernen sind die Gewerkschaften sogar in einer Reihe von Aufsichtsräten vertreten – im Kontrollgremium der Mutter und in denen einzelner Töchter. Beim Stahlriesen ThyssenKrupp etwa bringt es die IG Metall eigenen Angaben zufolge auf deutlich mehr als ein halbes Dutzend Aufsichtsratsmandate.

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