Große Koalition: Mindestlohn: Wirtschaftsweiser warnt vor sechsstelligen Jobverlusten

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Ein Fensterputzer. Der Mindestlohn wird Arbeitsplätze vernichten, warnt der Chef der Wirtschaftsweisen

von Henning Krumrey

Der Vorsitzende der Wirtschaftsweisen, Christoph Schmidt, fürchtet massive Arbeitsplatzverluste, wenn die Große Koalition den Mindestlohn einführt.

„Insgesamt muss man wohl davon ausgehen, dass die 8,50 Euro eine sechsstellige Zahl von Jobs kosten werden“, sagte Schmidt. Um die negativen Auswirkungen so klein wie möglich zu halten, müssten Schlupflöcher geschaffen werden. „Für die Beschäftigungschancen junger Arbeitnehmer wäre jede Ausnahme vom Mindestlohn hilfreich und wichtig“, forderte der Präsident des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung.

Die umfangreichen Rentenpläne stoßen ebenfalls auf harsche Kritik unter Ökonomen. „Schwarz-Rot handelt unverantwortlich. Die Rentenpolitik ist eine Katastrophe“, sagte Alfred Boss vom Institut für Weltwirtschaft der WirtschaftsWoche. Die Rücklagen der Rentenversicherung würden in kurzer Zeit aufgebraucht sein. „Der Beitragssatz muss wahrscheinlich schon 2016 wieder steigen“, prognostiziert Boss.

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