Hamburg-Wahl: SPD fordert Steuererleichterungen für den Mittelstand

Hamburg-Wahl: SPD fordert Steuererleichterungen für den Mittelstand

Der SPD-Kandidat für das Amt des Wirtschaftssenators in Hamburg, Frank Horch, hat sich für Steuererleichterungen ausgesprochen.

„Bei der Einkommensteuer plädiere ich dafür, den Mittelstandsbauch abzuflachen“, sagte Horch dem Magazin WirtschaftsWoche. „Das wäre vor allem für den Mittelstand ein Leistungsanreiz“, so der ehemalige Präses der Hamburger Handelskammer. Über wirtschaftlichen Erfolg könne man so zu mehr industrieller Wertschöpfung kommen. Das sei wichtig für jede Stadt, sagte Horch.

Höhere Steuern lehnt Horch dagegen ab. „Aus meiner Sicht sind Steuererhöhungen für die Wirtschaft grundsätzlich schwierig.“ Damit stellt sich der parteilose Horch allerdings gegen die Linie der Bundes-SPD. Diese hatte in ihrem Entwurf für ein Fortschrittsprogramm erst im Januar gefordert, den Spitzensatz bei der Einkommensteuer von 42 auf 49 Prozent zu erhöhen.

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Der Manager, der derzeit noch für die Werft Blohm+Voss tätig ist, soll im Falle eines Wahlerfolges des SPD-Spitzenkandidaten Olaf Scholz bei der Hamburg-Wahl das Wirtschaftsressort übernehmen. Seine erste Tat als Wirtschaftssenators wäre es, alle Genehmigungsverfahren für wichtige Projekte zu beschleunigen. „Es ist vor allem unerträglich, wie lange die Fahrrinnenvertiefung der Elbe dauert“, sagte Horch.

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