Hartz IV: Bundesagentur für Arbeit verliert 5000 Mitarbeiter und 500 Millionen Euro

Hartz IV: Bundesagentur für Arbeit verliert 5000 Mitarbeiter und 500 Millionen Euro

von Bert Losse

Wenn im kommenden Jahr weitere 41 Kommunen alleinverantwortlich ihre Hartz-IV-Empfänger betreuen, verliert die Bundesagentur für Arbeit (BA) Mitarbeiter und Gelder: „Wir geben 2012 etwa 4000 bis 5000 Mitarbeiter an die Kommunen und rund zehn Prozent des Etats, das sind immerhin rund 500 Millionen Euro“, sagte BA-Vorstand Heinrich Alt im Wirtschaftswoche-Interview.

Laut Alt, der bei der BA für den Bereich Grundsicherung zuständig ist, haben die bestehenden 69 sogenannten Optionskommunen einen Marktanteil von 15 Prozent. Alt: „Wenn die 41 neuen Kandidaten hinzukommen, steigt der Anteil auf rund 25 Prozent.“

Welche Kommunen im nächsten Jahr nicht mehr mit der BA zusammenarbeiten müssen, entscheiden Bund und Länder bis zum Ende des Monats. Laut WirtschaftsWoche gibt es bundesweit 78 Bewerber, darunter Städte wie Stuttgart, Würzburg und Offenbach.

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Gerüchten, die BA wolle ihre Daten über Hartz-IV-Empfänger nicht an die neuen Trägerkommunen weiterleiten, dementiert Alt in der WirtschaftsWoche: „Das stimmt nicht! Bedauerlicherweise sind die IT-Systeme von BA und Kommunen nicht kompatibel. Daher müssen die Kommunen die persönlichen Daten, die von uns kommen per Hand übertragen. Das hat nichts mit gekränkter Eitelkeit oder bösem Willen zu tun. Ich verspreche eine faire und rückstandsfreie Übergabe.“

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