Der Euro wird mit jedem Tag mehr zum Verhängnis für Europa, wirtschaftlich wie politisch. Wann endlich werden...
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154 Kommentarewie wärs mit mehr lohn, damit sich die arbeit lohnt!? ach nee...das lohnt sich ja nicht für den arbeitgeber. stimmt. na dann eben hartz iv kürzen. die wollen doch eh nicht.
*gähn*
Diese Jobs bringen weniger Geld als Hartz iV
Diese Jobs sofort abschaffen SKLAVEN ARbEiT ist in Deutschland Verboten.
Hartz iV um 50% Erhöhen und ein Mindeslohn von 10,00 Euro das hilft gegen
Hungerlöhn
Das Wichtigste wird garnicht erwähnt. Eines der Hauptziele von HartziV war und bleibt es den Niedriglohnsektor massiv auszubauen. Diese Entwicklung ist bewusst gefördert worden. Und wenn es nach CDU und FDP geht ist das erst der Anfang. Gott sei Dank kanibalisiert sich dieses System selber, denn es erzeugt einen endlosen Strudel nach unten. Es erzeugt ein Lohngefüge von denen die betroffenen nicht mehr Leben können. Mit allen logischen Konsequenzen für die Staatseinnahmen, die natürlich wegbrechen. Denn wer nichts mehr verdient, zahlt natürlich auch keine Steuern mehr. Auch die sozialen Sicherungssyteme werden so vorsätzlich ruiniert, da ständig sinkende bruttolöhne natürlich auch deren Einnahmen ruinieren. Da muss man kein einziges Semster VWL studiert haben, um das zu verstehen.
Hat sich eigentlich schon einmal jemand überlegt, wovon diese neuen Arbeitssklaven im Alter leben sollen? Eine Rente werden die nicht bekommen. Haben ja kaum etwas eingezahlt. Was machen wir mit denen im Alter? Da rollt eine finanzielle, menschliche Katastrophe auf uns zu. in der jetzigen Rentnergeneration liegt die Armutsquote bei ca.2%. Es gibt erste Schätzungen, die davon ausgehen, dass die Armutsquote in der nächsten Rentnergeneration bei bis zu 15% liegen wird. Und das, OWOHL DiESE MENSCHEN EiN GANZES LEbEN GEARbEiTET HAbEN. irgenwann werden in diesem Land 70-jährige Menschen mit einem Pappbecher vor McDoanld stehen und betteln.
Man soll alle Arbeitslosen automatisch in öD anstellen. Es wäre sicher eine Unterstützung für die hartarbeitenden Staatsdiener und die, die im Privatsektor arbeiten werden die Kosten übernehmen müssen - die haben so wie so keine andere Wahl. Es fidet sich schon jemand, der das Ganze bezahlt (die Reichen, die Dummen, die Anderen). Ja, und noch den Ausreiseverbot für die Qualifizierten nicht vergessen - um die Versuche zu unterbinden ihr Glück zu entkommen.
An ein paar Euro hin oder her die Menschenwürde aufzuhängen ist Unfug. Dazu müssten die Richter oder besser Kläger in der Lage sein, in der überwiegenden Zahl der Fälle nachzuweisen, dass die Lage vorher menschenunwürdig war, und die paar Euro obendrauf zu Menschenwürde führen würde. Das ist ein Witz, der auch durch rote Roben nicht ernst gemeint wirken kann. Wer wirklich in Not ist, ist mit den Gesamtleistungen mehr als zufrieden.
Umgekehrt und spätestens seit Popper reicht ja die intime Kenntnis einiger weniger krass widersprechender Einzelfälle, um schwülstige Theoriegebäude zum Einsturz bringen.
Die Richter sollten also eher einmal die Frage beantworten, bis zu welchem Verhältnis eine Rechtskonstruktion zulässig ist, in der eine schrumpfende Gruppe einer wachsenden Gruppe ohne nach üblichen Masstäben zu bemessende Gegenleistung den Lebensstandard finanzieren soll?
Die Antwort, die allerdings zuerst die Politik geben müsste, müsste lauten, es kann diesen Rechtsanspruch nicht geben, da er sich selbst nachhaltig, positiv rückgekoppelt, die Grundlage entzieht. Jedenfalls solange Mensch Mensch ist, und nicht etwas, was die Sozial-"ingenieure" voraussetzen, wenn sie leistungserzeugende Systeme durch Papier generieren wollen (Leistungssystem SGb ii).
Das Sozialgeld und ALGii muss umgewandelt werden in das, was es sein soll. Eine mildtätige Leistung der Mehrheit, die zwar staatlich organisiert wird und neuzeitlich in Gesetzen fußt, die aber im Einzellfall keinen 'Rechtsanpruch' darstellt, sondern im Einzelfall vor Ort nach bedarf (und Kassenlage) von Kommunen organisiert wird.
Jawoll, vor dem morgigen Urteil nochmal ordentlich ne Schüppe HartziV Hetze. Da liegen wohl die Nerven blank. iss aber auch ne doofe Sache, dieser Art.1 GG. Was haben sich diese idioten vor 70 Jahren nur dabei gedacht, den Menschen mit einer "unverletzlichen Würde" auzustatten. Sowas nennt Olaf Henkel heute zu Recht "Sozialromantiker".
Dabei gibt es eine so einfache Antwort (Gerhard Schröder) Wer nicht arbeitet soll auch nicht essen. Alternative: Wir zwingen ihn einen Job anzunehmen, von dem er auch nicht leben kann. So, oder so: Pech gehabt.
ich erwarte von der Wirtschaftswoche mehr RESPEKT !!!! vor der Entscheidung eines obersten Verfassungsorganes. Diese acht Männer und Frauen sind schließlich nicht irgendwelche Dummhanseln, die sich von jedem dahergelaufenen Journalisten beschimpfen und abkanzeln lassen müssen. Die werden ihren Job schon verantwortungsvoll erledigen und zwar "im Namen des Volkes". Ob es Olaf Henkel, der Wirtschaftswoche und Co nun passt oder nicht.
Ganz nebenbei: Die "soziale Schieflage" ist nicht HartziV, sondern Löhne, von denen Menschen nicht mehr leben können. Wir leben nicht im Jahr 1810 sondern 2010. ich unterstütze daher jeden vorbehaltlos, der sich weigert zu solchen bedingungen zu arbeiten. Ach, bevor ich es vergesse. Einmal im Jahr Urlaub machen sollte auch möglich sein.
im Sinne einer solidarischen Gesellschaft kann man nur hoffen das das bVG die Höhe der HartziV-Sätze zumindest bestätigt. 359 € pro Person/Monat sind angemessen.
All die,die hier einer Reduzierung das Wort geben,sollten sich bewusst machen.dass es einfach schlichtweg an entsprechenden Jobs fehlt. Die Leute jahrelang in 1-Euro-Jobs "verhungern" zu lassen, ist sicherlich keine Perspektive und dient nur dazu das Unternehmen auf ethisch abartige Weise Missbrauch betreiben
vielleicht sollte man wirklich darüber nachdenken, ein "sanktionsfreies" bürgergeld einzuführen und das Ehrenamt gerade in Zeiten des Wandels von industrie- zur Wissensgesellschaft zu stärken. Was wir in Deutschland brauchen ist ein Mindestmaß an Planungssicherheit für jeden einzelnen bürger und keine Kurzsichtigkeit der wirtschaftlichen und politischen Kaste. Die Menschen wollen arbeiten, die Menschen wollen ein würdevolles Leben gestalten, die Menschen wollen ihren Kindern ein positives Vorbild sein, aber wenn einem immer unterstellt wird, nur weil man keine Arbeit im klassischen Sinne hat, man sei faul, dumm und lebe auf Kosten der Anderen. Wir haben viele Wachstumschancen, die nicht genutzt werden können, weil man am Status Quo festhält und die Menschen vergiftet mit falschen Parolen. Es würde mich jedenfalls nicht wundern, wenn ein sanktionsfreies bürgergeld zu innovationsschüben in Deutschland führen würde und der notwendige Wandel innerhalb von 10 Jahren alle Lebens- und Arbeitsbereiche in Deutschland erfassen würde. Das Gerichtsurteil sehe ich daher mit gutem Gefühl entgegen, weil es uns endlich zeigt, wie die Würde finanziell bemessen wird. Es wird zu einem Umdenken führen, vielleicht nicht sofort, und die betroffenen Menschen können sich einrichten, um sich eigenverantwortlich fit für die Zukunft zu machen und Vorreiter für eine Gesellschaft zu sein, die wir in 20-30 Jahren sein werden.
@brenner
Aber wie soll dieses bürgergeld in der EU funktionieren? Die Grenzen darf man ja nicht mehr zu machen. Und wenn sie offen sind, werden eine Menge EU-bürger hier einfliegen, die das bürgergeld ganz super finden. ich prinzipiell auch. Aber die Umsetzung stelle ich mir schwierig vor...
Der Euro wird mit jedem Tag mehr zum Verhängnis für Europa, wirtschaftlich wie politisch. Wann endlich werden...
Kommentare zu: Warum sich Arbeit für viele nicht mehr lohnt
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