BERLIN. Das Wachstum der Linken findet hauptsächlich im Westen statt: "Nordrhein-Westfalen ist mittlerweile der viertgrößte Landesverband hinter Sachsen, Berlin und Brandenburg" so Bartsch. Der Mitgliederschwund der SPD sei eindeutig auf deren Politik zurückzuführen, "vor allem auf Schröders Agenda 2010", meint der Bundesgeschäftsführer.
Der Jubel der Christdemokraten, die mittlerweile mehr Mitglieder haben als die Sozialdemokraten, sei gleichwohl unangebracht. "Schließlich verliert die CDU ja selbst Mitglieder und hat zudem einen sehr hohen Altersdurchschnitt".
Etwas selbstkritisch fügt allerdings auch Bartsch hinzu: "Uns allen gemeinsam ist, dass wir nicht massenhaft Menschen zum Parteieintritt motivieren. Insgesamt stellen die Parteimitglieder in Deutschland nicht einmal eineinhalb Prozent der Bevölkerung".











