Haushalt: Forschungsausgaben steigen 2008 auf 11 Mrd. Euro

Haushalt: Forschungsausgaben steigen 2008 auf 11 Mrd. Euro

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Annette Schavan, Bundesministerin für Bildung und Forschung

Die Ausgaben des Bundes für Forschung und Entwicklung steigen in diesem Jahr deutlich an. Während die Ausgaben vor dem Regierungswechsel im Jahr 2005 noch bei neun Milliarden Euro lagen, werden sie 2008 rund elf Milliarden Euro erreichen.

Das geht nach Informationen der WirtschaftsWoche aus dem „Bundesbericht Forschung und Innovation 2008“ hervor, den das Bundeskabinett am kommenden Mittwoch beschließen und Bildungsministerin Annette Schavan (CDU) vorstellen will.

Dem Bericht zufolge steigen die Ausgaben im Forschungsbereich Gesundheit und Medizin auf knapp 620 Millionen Euro. Das sind 15 Prozent mehr als 2005. Für die Informationstechnik werden in diesem Jahr 551,5 Millionen Euro ausgegeben – neun Prozent mehr als 2005. Für Umwelttechnologie sind 585,5 Millionen geplant, ein Plus von zehn Prozent. Besonders stark steigen die Ausgaben für die Biotechnologie. Mit knapp 338 Millionen Euro werden es 28 Prozent mehr sein als im Vergleichsjahr 2005.

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Nimmt man Staat und Wirtschaft zusammen, investiert Deutschland damit voraussichtlich 2,7 Prozent seines Bruttoinlandsprodukts (BIP) in Forschung und Entwicklung und stößt damit in die Spitzengruppe der Industrieländer vor. Zudem kommt Deutschland dem Ziel näher, die Kriterien des sogenannten Lissabon-Prozesses zu erfüllen. Auf ihrem Gipfel im Jahr 2000 hatten sich die Staats- und Regierungschefs der EU darauf geeinigt, die nationalen Forschungsausgaben bis 2010 auf drei Prozent des BIPs zu erhöhen.

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