Heidelberg: Ermittlungen nach Todesfahrt gehen weiter

Heidelberg: Ermittlungen nach Todesfahrt gehen weiter

, aktualisiert 27. Februar 2017, 08:24 Uhr
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Heidelberg: Polizei sucht nach Motiv

Der Fall bleibt rätselhaft: Warum fuhr der Student mit einem Auto in eine Passantengruppe? Und wollte er noch weitere Menschen angreifen?

Nach der tödlichen Autofahrt in eine Menschengruppe in Heidelberg gehen die Ermittlungen der Polizei zum Tathergang weiter. In einer ersten Vernehmung hatte der Verdächtige nach Polizeiangaben keine Angaben gemacht. Damit blieb vor allem die Frage nach dem Motiv des Mannes zunächst unbeantwortet.

Der 35-Jährige liegt in einem Krankenhaus und wird dort von Polizisten bewacht. Der mit einem Messer bewaffnete Mann war nach kurzer Flucht am Samstag von Polizisten gestellt und durch einen Bauchschuss verletzt worden. Gegen den Studenten aus Heidelberg erging Haftbefehl unter anderem wegen Mordverdachts. Der Mann soll mit einem Mietwagen in eine Gruppe Passanten gefahren sein. Ein 73-Jähriger wurde dabei getötet und zwei weitere Fußgänger verletzt.

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Völlig unklar war zunächst auch, ob der Mann die Absicht hatte, weitere Menschen anzugreifen. Nach Angaben der Ermittler gab es keine Hinweise auf einen terroristischen oder extremistischen Hintergrund.

Die Tat löste Entsetzen in Heidelberg aus. Oberbürgermeister Eckart Würzner (parteilos) sprach den Angehörigen des Todesopfers sein Beileid aus und dankte den Augenzeugen der Tat, aufgrund deren mutigen Eingreifens der Verdächtige gefasst werden konnte. Auch die Polizei habe hervorragend reagiert. „Die Amokfahrt am Bismarckplatz am Samstagnachmittag ist für uns alle in Heidelberg schockierend und tragisch.“ Am Tatort vor einen Bäckereigeschäft am Rande der Altstadt legten mehrere Menschen am Sonntag Blumen ab.

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