HRE: „Bad Bank“ macht fast 10 Milliarden Verlust

HRE: „Bad Bank“ macht fast 10 Milliarden Verlust

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Die Abschreibungen der Griechenland-Anleihen tragen fast komplett zu den roten Zahlen bei. Der Bankenrettungsfonds Soffin springt ein - und damit auch der Steuerzahler.

Die „Bad Bank“ der verstaatlichten Pfandbriefbank Hypo Real Esate hat den Bund im vergangenen Jahr mit einem Verlust von knapp zehn Milliarden Euro belastet. Dazu trugen vor allem Abschreibungen auf Griechenland-Anleihen bei, wie die Abwicklungsanstalt mit dem Namen FMS Wertmanagement am Dienstag in München mitteilte. „Die hohe Risikovorsorge allein in Verbindung mit den Griechenland-Engagements in Höhe von 8,9 Milliarden Euro konnte in den ursprünglichen Planungen für die Abwicklungsanstalt nicht vorgesehen werden“, sagte Vorstandssprecher Christian Bluhm. Der Verlust wird vom staatlichen Bankenrettungsfonds Soffin und somit letztlich von den Steuerzahlern übernommen. In die Abwicklungsanstalt hatte die HRE im Herbst 2010 Altlasten im Wert von rund 175 Milliarden Euro ausgelagert. Die „Bad Bank“ soll die Risikopapiere möglichst ohne Verluste wieder auf den Markt bringen, was sich aber im derzeitigen Umfeld schwierig gestaltet. Bislang ist das Portfolio um 8,5 Prozent auf 160,7 Milliarden Euro zum Jahresende 2011 reduziert worden. Für das laufende Jahr zeigte sich Bluhm zuversichtlicher und erwartet ein deutlich besseres Ergebnis als 2011.

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