Ifo-Umfrage: Nur acht Prozent der Unternehmen planen betriebsbedingte Kündigungen

Ifo-Umfrage: Nur acht Prozent der Unternehmen planen betriebsbedingte Kündigungen

Dem Arbeitsmarkt droht im nächsten halben Jahr noch kein totaler Absturz: 62 Prozent der Unternehmen wollen ihre Mitarbeiterzahl in den kommenden sechs Monaten konstant halten, 13 Prozent sogar neue Leute einstellen.

Auch wollen die Unternehmen trotz Krise unter dem Strich ihre Ausbildungsaktivitäten nicht zurückfahren. Neun Prozent der Ausbildungsbetriebe wollen zwar die Zahl der Lehrlinge senken und zwei Prozent die Ausbildung ganz einstellen. Im Gegenzug aber planen zehn Prozent eine Aufstockung. Das hat eine repräsentative Umfrage des Münchner ifo-Instituts exklusiv für die WirtschaftsWoche ergeben.

Die rund 650 befragten Manager aus Industrie, Bauwirtschaft, Handel und Dienstleistungssektor gaben darin auch detailliert zu Protokoll, mit welchen Maßnahmen sie bislang auf die Krise reagiert haben und was sie in Zukunft noch zu tun gedenken.

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Ergebnis: Zwei Drittel der Betriebe haben laut WirtschaftsWoche personalpolitisch bereits reagiert oder planen dies in Kürze, etwa durch Kündigungen, Kurzarbeit, den Abbau von Arbeitszeitkonten oder die Reduzierung von Zeitarbeitern. Als größtes Hindernis, neue Leute einzustellen, nennen die Betriebe nach der schlechten Auftragslage überraschenderweise nicht hohe Lohnkosten und Abgaben – sondern die mangelnde Qualität der Bewerber.

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