Ifo-Umfrage: Unternehmen sehen im Zustrom von Asylsuchenden eine wirtschaftliche Belastung für Deutschland

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Integrationskurse, vor allem für den Spracherwerb, sind wichtig für Asylbewerber. Denn laut einer Umfrage des Ifo-Instituts sind 78 der Prozent der Unternehmen der Meinung, fehlende Sprachkenntnisse zählten zu den größten Hürden für die Beschäftigung von Asylbewerbern.

von Malte Fischer

Das Münchner ifo-Institut hat in einer Umfrage im Auftrag der WirtschaftsWoche Unternehmen befragt, wie sie die wirtschaftliche Belastung für Deutschland durch die Zuwanderung von Asylbewerbern einschätzen. Eine Exklusivmeldung.

Die Zuwanderung von Asylbewerbern ist nach Ansicht der deutschen Unternehmen eine wirtschaftliche Belastung für Deutschland. In einer exklusiven Umfrage des Münchner ifo-Instituts im Auftrag der WirtschaftsWoche unter 456 Unternehmen aus Industrie, Handel, Bau und Dienstleistungen gab eine Mehrheit von 56 Prozent an, die Zuwanderung habe negative Folgen für die deutsche Wirtschaft. Nur 29 Prozent äußerten die Ansicht, Deutschland profitiere von der Immigration, etwa durch eine stärkere Güternachfrage oder durch die Entschärfung des Fachkräftemangels.

Die größten Hürden für die Beschäftigung von Asylbewerbern sehen die Unternehmen in deren fehlenden Sprachkenntnissen (78 Prozent) sowie dem unpassenden Qualifikationsniveau (59 Prozent). Den Mindestlohn betrachten dagegen nur 19 Prozent der Befragten als große Einstellungshürde für Asylbewerber.

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