Innenministerium: Bundestagswahl hat 92 Millionen Euro gekostet

Innenministerium: Bundestagswahl hat 92 Millionen Euro gekostet

, aktualisiert 13. November 2017, 13:39 Uhr
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Wahlhelfer bekamen 2017 ein höheres Erfrischungsgeld.

Quelle:Handelsblatt Online

Wie teurer wäre eine Neuwahl des Bundestags falls die Jamaika-Koalition nicht zustande kommt? Eine Orientierung können die Kosten für die vergangene Bundestagswahl bieten. Die schlagen mit 92 Millionen Euro zu Buche.

BerlinDie Organisation der Bundestagswahl Ende September hat 92 Millionen Euro gekostet. Dies sei eine „gewisse Steigerung“ im Vergleich zur Bundestagswahl 2013, sagte ein Sprecher des des Bundesinnenministeriums am Montag in Berlin. Als Gründe nannte er höhere Kosten für das Versenden von Briefwahlunterlagen durch Portoerhöhungen sowie ein höheres Erfrischungsgeld für die Wahlhelfer. Von den 92 Millionen Euro seien 84 Millionen Euro an die Länder gegangen. Der neue Bundestag war am 24. September gewählt worden.

Der Sprecher nannte die Zahl auf eine Frage, wie teuer Neuwahlen wären, falls es bei den Sondierungen beziehungsweise möglichen Verhandlungen über eine Jamaika-Koalition keine Einigung gibt.

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Quelle:  Handelsblatt Online
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