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Kommentare zu: Einwanderer schlauer und jünger als Einheimische

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2 Kommentare
  • 02.07.2012, 05:31 Uhrxyz

    was für eine merkwürdige Studie. Natürlich haben mehr Ausländer einen Hochschulabschluss = tertiären Bildungsgang absolviert. In Russland z.B. 54% der Bevölkerung. In Polen studiert die Hälfte der jungen Bürger. In Ländern wie Finnland studieren schon 80% der Frauen. Das liegt ganz simpel daran, dass es Gesamtschulländer sind, in denen viel mehr Personen ein Abitur absolvieren. Der Beruf kommt folglich erst nach Klasse 12/13 als tertiärer Bildungsgang. Hingegen ist die duale Ausbildung in DE nur eine Sekundarstufe 2, also ein vorverlegter Beruf. Dies gilt aber nur noch in der Theorie, faktisch handelt es sich ebenfalls bereits um postsekundäre Bildung, da Eintrittsalter Ausbildungsbeginn schon bei 19,8 Jahren liegt. Des Weiteren werden viele Hochschulabschlüsse aus dem Ausland in DE nicht verwertet -- ich kenne auch einen polnischen Lehrer, der als Gärnter gearbeitet hat in DE. Mit seiner Qualifikation konnte der schon mal gar nichts anfangen.

    in Aserbaidschan ist es üblich, dass man sich einen Hochschulabschluss an der Uni kaufen kann. Wer zahlungskräftig ist, bekommt ihn. Des weiteren sind im Ausland viele Berufe, die hier eine Ausbildung sind, ein Studium. Des Weiteren wandern viele ein, die überhaupt nicht arbeiten werden, oder maximal im Niedriglohnbereich - dieser Trend ist selbst bei Neuzugewanderten aus Südeuropa so, wie das Bsp. Schwäbisch Hall zeigt, wo für McDonalds rekrutiert wurde teilweise. Nur 20 von 20000 Bewerbern fanden was, davon auch noch 18 im Niederiglohnsektor. Aber das IW macht sowieso nur Gefälligkeitsstudien. DE soll sich auch mal entscheiden: entweder ist die Qualität der dualen Ausbildung hier gut, dann muss ich diese auch als hoch qualifiziert sehen, oder sie ist schlechter als das Studium im Ausland für ident. Beruf: dann muss man wohl die Qualität steigern,so dass es ebenfalls offiziell Hochqualiizierte werden. Aber so geht das hier nicht. Gleichzeitig für etwas werben, was man dann wieder bedauert als zu niedrig qualifiziert

  • 03.07.2012, 21:59 Uhrrobert

    Die Studie widerspricht allem bisher bekannten, das ist nicht plausibel: "Für Staatsministerin Maria Böhmer sind Menschen aus Zuwandererfamilien etwa mit einem doppelt so hohen Anteil von Hilfebedürftigkeit betroffen wie Deutsche ohne Migrationshintergrund. „Im Schnitt sind rund 40 Prozent der Hartz IV-Empfänger Migranten“, so Böhmer nach dem Urteilsspruch des Bundesverfassungsgerichts."

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