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Junge Union: Steuererhöhungen kein Thema

von Henning Krumrey

Die Debatte um einen höheren Spitzensteuersatz für Gutverdiener sollte laut Philipp Mißfelder nicht weiter verfolgt werden um intensiver auf die Hauptsorge der Bundesbürger einzugehen. Der Frage nach dem Ersparten.

Das vom CDU-Finanzexperten Norbert Barthle vorgeschlagene Modell einer Steuerreform mit einem höherem Spitzensteuersatz für Gutverdiener, wird vom CDU-Präsidiumsmitglied und Vorsitzenden der Jungen Union Philipp Mißfelder rigoros abgelehnt: "Die Mär, die Leute fänden es prima mehr Steuern zu zahlen, ist eine pseudo-intellektuelle Debatte", sagte Mißfelder der WirtschaftsWoche. Zudem müsse man den Koalitionspartner FDP schonen: "Man kann aus einem ohnehin gebeutelten Partner für Steuersenkungen keinen Partner für Steuererhöhungen machen." Deshalb verböten sich auch schwarz-grüne Gedankenspiele. "Die Hauptsorge der Leute ist: Was wird aus meinem Ersparten – und wir reden über Schwarz-Grün und Steuern rauf."

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Seine Präsidiumskollegin, die Landesvorsitzende von Rheinland-Pfalz Julia Klöckner, verlangt in der WirtschafsWoche: "Gegen die kalte Progression sollten wir einen Tarif auf Rädern einführen. Das ist ein charmantes Modell." Dabei stiegen die Einkommensgrenzen der Steuer mit der Inflation. Aber noch sei es für Entscheidungen zu früh: "Die Haushaltskonsolidierung geht vor."

3 KommentareAlle Kommentare lesen
  • 16.08.2011, 13:19 UhrAnonymer Benutzer: weps

    Ach, Herr Missfelder, wann geben Sie endlich auf, "Politik" zu machen.
    Spitzenverdiener werden sich nicht scharenweise ins Ausland absetzen, nur weil sie hier mehr Steuern zahlen müssen.

  • 12.08.2011, 01:13 UhrAnonymer Benutzer: Der lupenreine Demokrat

    Nö, Steuererhöhungen sind kein Thema. Mautgebühren auf Autobahnen sehr wohl. Diese Versagerpartei muß das Geld ja wiederholen, was sie an die Griechen und co. überweist.

  • 07.08.2011, 21:13 UhrAnonymer Benutzer: mallorcasusi

    beendedt das Eurodrama, zurückzu den nationalen Währungen,
    zum Kurs der Einfüährung, dann habt ihr den Deutschen geholfen,
    daran wird kein Weg vorbeiführen. Dazu eine strukturelle Steuer-
    reform, ähnlich der von Prof. Kirchhof vorgeschlagenen Struktur.

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