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K-Frage in der SPD: Die Diskussion geht weiter

Wer wird Kanzlerkandidat? Die Entscheidung verschiebt SPD-Chef Gabriel auf November, aber immer wieder kommen neue Berichte über die drei Herren im Rennen. Jetzt heißt es erneut, Gabriel sei raus.

huGO-BildID: 22721948 Former German Finance Minister Peer Steinbrueck (L-R) Sigmar Gabriel leader of Germany's Social Democratic Party (SPD) and parliamentary fraction leader Frank-Walter Steinmeier address a news conference in Berlin July 18, 2011. REUTERS/Fabrizio Bensch (GERMANY - Tags: POLITICS) Quelle: REUTERS
huGO-BildID: 22721948 Former German Finance Minister Peer Steinbrueck (L-R) Sigmar Gabriel leader of Germany's Social Democratic Party (SPD) and parliamentary fraction leader Frank-Walter Steinmeier address a news conference in Berlin July 18, 2011. REUTERS/Fabrizio Bensch (GERMANY - Tags: POLITICS) Quelle: REUTERS

Vor wenigen Tagen wies SPD-Chef Sigmar Gabriel seine Partei zurecht die Diskussion um den zukünftigen Kanzlerkandidaten seiner Partei endgültig bis November ruhen zu lassen. Sämtliche Meldungen über die drei möglichen Kandidaten wurden nacheinander dementiert, jetzt will das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" Informationen darüber haben, dass Gabriel nicht antritt.

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Gabriel habe dies "im kleinen Kreis bekanntgegeben", berichtete das Magazin am Sonntag. In dem Bericht heißt es weiter, die K-Frage werde spätestens am 24. November beim Parteikonvent in Berlin entschieden. Dies sei das Ergebnis mehrerer interner Gespräche von Spitzengenossen, die bis vergangene Woche stattgefunden hätten.

Die Anhänger dieser Partei würde wahrscheinlich diese Wahlkabinen nicht betreten - es ist die Partei der Nichtwähler. 18,5 Prozent der Nichtwähler verdienen weniger als 1.000 Euro pro Monat. Auch in der Einkommensgruppen über 2.500 pro Monat finden sich immer noch 26 Prozent der Nichtwählerpartei.

Quelle: Abteilung Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie der Universität Leipzig

Bild: REUTERS

Dabei habe auch die Präferenz des SPD-Landesverbandes Niedersachsen, die Kandidatenfrage vor der Landtagswahl am 20. Januar zu klären, eine Rolle gespielt. Dazu sagte einer der möglichen Kandidaten, der frühere Bundesfinanzminister Peer Steinbrück, dem Blatt: "Sie können ganz sicher sein, dass Sigmar Gabriel als Parteivorsitzender und als Niedersachse dieses Kalkül berücksichtigt."

Neben Gabriel und Steinbrück gehört SPD-Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier zur sogenannten Troika. Bislang war der Plan der SPD-Spitze, aus diesem Kreis den Kanzlerkandidaten nach der Niedersachsen-Wahl zu bestimmen.

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Steinbrück sagte dem "Spiegel" zur Kandidatenkür: "Der Parteichef muss Herr des Verfahrens bleiben." Er fügte hinzu: "Wir müssen uns jetzt Gedanken darüber machen, wann wir den Kandidaten präsentieren." Der oberste Wahlkämpfer hätte laut Steinbrück nicht schon im Frühjahr benannt werden können. Man dürfe "einen Kandidaten nicht zu lange laufenlassen. Der wird an der Wand entlang gezogen, der wird zersägt, wieder zusammengeklebt, wieder auseinandergenommen", sagte der frühere Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen.

2 KommentareAlle Kommentare lesen
  • 24.09.2012, 08:04 UhrKapturak


    Das hatten wir doch jetzt schon öfter: es ist noch nicht raus, welcher Eunuch Vizekanzler wird, es ist aber auch egal, da es inhaltlich keine Rolle spielt. Also nerven Sie bitte nicht ständig Ihre Leser damit.

  • 23.09.2012, 13:37 UhrNIE_WIEDER_SPDCDUGRUENEfdpLINKE

    Wenn ich das braungebrannte Schweinchen da in der Mitte sehe, bekomme ich wieder Bluthochdruck! ...Die beiden Trottel rechts und links daneben regen mich allerdings auch ziemlich auf!

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