Kabel-Deutschland-Chef: Regierung sollte nicht nur auf Glasfaser setzen

exklusivKabel-Deutschland-Chef: Regierung sollte nicht nur auf Glasfaser setzen

von Jürgen Berke

Die Breitbandoffensive der Bundesregierung greift laut Kabel-Deutschland-Chef Adrian von Hammerstein zu kurz. Seiner Meinung nach sollte nicht nur auf Glasfasernetze gesetzt werden.

„Die Bundesregierung macht einen Fehler, wenn sie ausschließlich auf Glasfaser setzt“, kritisiert der Chef der Münchner Holding in der WirtschaftsWoche. Der Bund fördert den Glasfaserausbau durch die Deutsche Telekom mit hohen Millionenbeträgen. Ziel ist es, bis 2014 drei Viertel aller Haushalte mit einem schnellen Internet-Anschluss mit einer Geschwindigkeit von 50 Megabit pro Sekunde zu versorgen. Laut von Hammerstein ist der Bau neuer Glasfasernetze aber oftmals überflüssig: „Städte und Kommunen, in denen unsere TV-Kabel bereits liegen, brauchen in der Regel keine neuen Glasfasernetze. Aber die Bürgermeister wissen oft gar nicht, welcher Schatz mit dem TV-Kabel in der Erde liegt.“

Nach Ansicht von Hammersteins leisten Kabelnetzbetreiber derzeit den größten Beitrag zur Breitbandoffensive: „In unserem Verbreitungsgebiet in 13 Bundesländern gibt es 22,3 Millionen Haushalte. Davon werden wir bis Ende 2013 rund 62 Prozent oder 13,7 Millionen Haushalte mit schnellem Internet versorgen können. Ohne den von uns initiierten Infrastrukturwettbewerb wäre die Bereitschaft der Telekom, in Glasfaser zu investieren, deutlich geringer.“ Kabel Deutschland bietet bereits heute Übertragungsgeschwindigkeiten von bis zu 100 Megabit pro Sekunde an. Von Hammerstein: „Unser aktuelles Spitzenprodukt vermarkten wir heute bereits an rund zehn Millionen Haushalte. Insofern sind wir in Deutschland für die Versorgung des Marktes mit superschnellen Breitbandanschlüssen bestens positioniert.“

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