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Karl Friedrich Falkenberg: Merkel schickt Falkenberg an die Spitze der EU-Umwelt-Kommission

von Silke Wettach (Brüssel)

Künftig soll der bisherige Generaldirektor Handel der EU-Kommission, Karl Friedrich Falkenberg, die Generaldirektion Umwelt der EU-Kommission leiten.

Karl Falkenberg, bisher Quelle: AP
Karl Falkenberg, bisher stellvertretender Generaldirektor Handel der EU-Kommsision, soll Chef der Generaldirektion Umwelt werden Quelle: AP

Im vergangenen Jahr ließ sich Bundeskanzlerin Angela Merkel noch als Vorreiterin für den Klimaschutz feiern, doch jetzt missfallen ihr die Umweltvorgaben der EU-Kommission mehr und mehr. Damit Brüssel künftig auf eine industriefreundlichere Linie einschwenkt, möchte die Kanzlerin dort einen Deutschen auf den Chefposten der Generaldirektion Umwelt hieven. Mit ihrem Anliegen hat sie bei Kommissionspräsident José Manuel Barroso offenbar Gehör gefunden.

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Karl Friedrich Falkenberg, bisher stellvertretender Generaldirektor Handel, soll zum Generaldirektor befördert werden und künftig für Umwelt zuständig sein, heißt es in Kommissionskreisen. EU-Umweltkommissar Stavros Dimas, der sich bereits mit Falkenberg getroffen hat, hätte sich zwar lieber einen Umweltexperten gewünscht, der ohne Einarbeitungszeit in die brisanten laufenden Beratungen zum Emissionshandel und den CO2-Grenzen für Pkws hätte einsteigen können. Aber mangels geeigneter Bewerber gilt die Wahl Falkenbergs als sicher.

 Dem SPD-Mann Falkenberg ist nicht nur die Unterstützung der Kanzlerin und CDU-Chefin gewiss, auch der sozialdemokratische Bundesumweltminister Sigmar Gabriel soll sich für ihn eingesetzt haben. Barroso gibt die Neubesetzung des Generaldirektorenpostens wahrscheinlich noch vor Weihnachten bekannt.

3 KommentareAlle Kommentare lesen
  • 12.09.2009, 20:49 UhrAnonymer Benutzer: H.P.Mahringer

    Sehr geehrter Herr K. Falkenberg,
    zum Thema "Erderwärmung" meine Erfahrungen. im Jahre 1994
    installierte ich für ein Geschäftshaus in Stgt. ein Mitsubishi-Wärme-
    pumpe. Die Kosten lagen bei 35-39% zu den vorausgegangenen.
    Warum können wir nicht dieses -jedermann einleuchtende System-
    verstärkt bekannt machen und fördern.
    Es liegt mir ein sog. Verbrauchs-Check der Nebenkosten-Abrechnungs-Firma "techem" vor.
    bei interesse bitte ich um Antwort. Mein Wohnort ist München
    Tel. 089 89224978
    Mit freundlichen Grüssen H.P.Mahringer (Film+Tonstudio)

  • 05.12.2008, 21:05 UhrAnonymer Benutzer: Norbert Mai

    Dies ist zu mindest eine gute Nachricht für Entwicklungsländer.
    Herr Falkenberg hat in der Vergangenheit traurige berühmtheit erlangt mit seinem Auftreten in den Verhandlungen zu den neuen Handelsabkommen zwischen Europa und Ländern in Afrika (den so genanten EPAs) und mußte mehrmals von den Europäischen Ministern für Entwicklungszusammen arbeit zurück gepfiffen werden. Aber hätte man ihn nicht zu einer hohen Position beim EU Direktorat Mehrsprachigkeit oder der gleichen wegbefördern können ?

  • 04.12.2008, 17:35 UhrAnonymer Benutzer: Astrid Schneider

    Vielleicht lieber eine Grüne? Falls sich niemand geeignetes findet, halten die Grünen einen grossen Pool geeigneter in Energie- und Umweltfragen hoch qualifizierter bewerberinnen parat! Grüsse Astrid Schneider, Sprecherin bundesarbeitsgemeinschaft Energie von b90/Die Grünen

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