Kartellamtschef Mundt: GWB-Novelle bringt Rechtsklarheit

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Der Präsident des Bundeskartellamtes, Andreas Mundt.

von Malte Fischer

Der Präsident des Bundeskartellamtes, Andreas Mundt, hat die Novelle des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen begrüßt, über die der Bundesrat an diesem Freitag abstimmt.

„An vielen Stellen bringt die Novelle Rechtsklarheit und erspart uns und den Unternehmen Verfahren vor Gericht“, sagte Mundt der WirtschaftsWoche. Das gelte vor allem für die Unternehmen der digitalen Wirtschaft. So sehe die GWB-Novelle vor, dass ein Markt auch dann vorliegen kann, wenn kein Geld fließt, wie etwa bei sozialen Netzwerken oder Suchmaschinen. „Bei der Fusionskontrolle ist künftig nicht nur der Umsatz relevant, sondern auch der Transaktionswert“, sagte Mundt. Das sei deshalb wichtig, weil in der Internetökonomie häufig der Umsatz der Unternehmen noch gering, ihr Marktwert jedoch sehr hoch sei.

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