KfW-Studie: Investitionsbedarf der Städte steigt weiter

KfW-Studie: Investitionsbedarf der Städte steigt weiter

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Trotz Milliarden-Investitionen haben die Gemeinden in Deutschland zunehmend Probleme mit maroden Straßen.

Marode Straßen, Brücken und Schulen: jährlich wenden deutsche Kommunen Milliarden für die ihre Infrastruktur aus. Doch das Geld reicht nicht aus, wie eine aktuelle Umfrage zeigt. Der Bedarf an Investitionen wächst.

Trotz zuletzt steigender Investitionen haben die Gemeinden in Deutschland zunehmend Probleme mit maroden Straßen, Brücken und Schulen. Der Investitionsstau sei 2014 auf rund 132 (Vorjahr: 118) Milliarden Euro gewachsen, teilte die KfW-Bankengruppe am Freitag zu ihrer Umfrage unter knapp 500 Kommunen mit. "In den Kommunen steigt das Bewusstsein für die aufgestauten Infrastrukturdefizite", sagte KfW-Chefökonom Jörg Zeuner. Zudem müssten Städte und Gemeinden mehr Geld aufbringen, um Flüchtlinge unterzubringen und einzugliedern sowie Behinderten eine bessere Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen ("Inklusion").

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Zeuner äußerte die Hoffnung, dass sich die Lage in den nächsten Jahren bessern könnte, "da sich der Bund bei der Finanzierung von Sozialausgaben verstärkt beteiligt". Die Kommunen klagen hier seit Jahren über steigende Belastungen und könnten dann wohl mehr Geld für andere Projekte lockermachen. Das gesamte Investitionsvolumen der Gemeinden war im Vorjahr um drei Milliarden Euro auf 28 Milliarden Euro gestiegen und dürfte dem KfW-Kommunalpanel 2015 zufolge in diesem Jahr im gleichen Volumen zulegen.

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Rund sieben von zehn Kommunen blicken beim Haushalt pessimistisch nach vorne. Jede zweite der größeren Städte mit mehr als 50.000 Einwohnern sieht laut Umfrage ihre gesamte Finanzlage als mangelhaft. "Die Schere der Kommunen geht leider weiter auseinander", sagte Zeuner.

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