Kindertagesstätten: Städte profitieren von Kita-Streiks

exklusivKindertagesstätten: Städte profitieren von Kita-Streiks

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Eine leere Schaukel steht am auf dem Gartenspielplatz einer bestreikten städtischen Kindertagesstätte in Hannover.

von Henryk Hielscher

Die Kitas bleiben geschlossen, die Eltern sind ratlos: An kommunalen Kindertagesstätten in ganz Deutschland wird gestreikt. Den betroffenen Städten bringt das Einsparungen in Millionenhöhe.

Die Streiks in den kommunalen Kindergärten führen bei den betroffenen Städten zu Einsparungen in Millionenhöhe. Das zeigt eine Umfrage der WirtschaftsWoche unter den größten deutschen Kommunen, die von den Arbeitsniederlegungen betroffen sind. Demnach summieren sich die Kita-Personalkosten allein für Hamburg, München, Köln, Frankfurt, Stuttgart, Dortmund, Essen, Bremen, Dresden und Hannover pro Arbeitstag auf mehr als vier Millionen Euro.

Das Geld sparen die Städte zwar nicht komplett ein, da vereinzelt Notbetreuungen angeboten werden und der Verwaltungsaufwand steigt. Trotzdem rechnen sich die Arbeitsniederlegungen für die Kommunen. So kalkuliert etwa Hannover angesichts der bisherigen Warnstreiks mit einer „Streikersparnis“ von 110.000 Euro pro Tag. Stuttgart geht von knapp 68.000 und Dresden von 60.000 Euro pro Tag aus. Köln würde täglich sogar rund 500.000 Euro sparen, wenn alle 4000 Erzieher streiken würden.

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