Konkrete Pläne: Deutsche Rentenversicherung führt De-Mail ein

exklusivKonkrete Pläne: Deutsche Rentenversicherung führt De-Mail ein

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De-Mail Rechenzentrum der Telekom

von Christian Schlesiger

Konkrete Pläne in das De-Mail-Verfahren einzusteigen, bestätigte die Deutsche Rentenversicherung gegenüber der WirtschaftsWoche.

Sie versendet jährlich knapp 108 Millionen Briefe. „Die Deutsche Rentenversicherung wird künftig das neue De-Mail-Verfahren einsetzen“, sagte Pressesprecher Dirk von der Heide. Er räumte allerdings ein: „Die Anzahl der Briefe, die eventuell durch De-Mails ersetzt werden können, können wir zurzeit noch nicht absehen.“ Fest steht aber, dass der alternative E-Brief der Deutschen Post vorerst keine Rolle spielen wird. Von der Heide: „Eine Nutzung des E-Postbriefes ist von der Deutschen Rentenversicherung derzeit nicht beabsichtigt.“

Das Bundesinnenministerium erhofft sich durch die De-Mail Einsparungen in Milliardenhöhe. Jeder vierte der jährlich rund 17,5 Milliarden Briefe könnte durch die elektronische De-Mail ersetzt werden, schätzt das Bundesinnenministerium. Einen entscheidenden Impuls soll das E-Government-Gesetz geben, das Behörden zur De-Mail-Kommunikation verpflichtet. Es wurde am Freitag von der Bundesregierung auf den Weg gebracht.

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Nur drei Unternehmen haben sich bislang vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnologie (BSI) zertifizieren lassen: Deutsche Telekom, das IT-Unternehmen Mentana-Claimsoft und 1&1 mit den E-Mail-Postfächern Web.de und GMX. Bei Telekom und 1&1 haben sich zusammen rund 2,5 Millionen Bürger für die De-Mail registrieren lassen. 500.000 von ihnen haben zudem ihre Identität überprüfen lassen. „Wir erwarten, die kritische Masse von eine Million De-Mail-Nutzer 2014 zu erreichen“, sagte Jan Oetjen, Chef von Web.de und GMX.

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