Krankenkassen: Weniger Geld für Kassenchefs

Krankenkassen: Weniger Geld für Kassenchefs

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Hat der Gehalts-Irrsinn ein Ende?

Auf die Chefs mehrerer gesetzlicher Krankenkassen könnten laut einem Bericht Gehaltseinbußen zukommen. Demnach will das Bundesversicherungsamt Krankenkassen einer neuen Richtlinie unterwerfen.

Das Bundesversicherungsamt (BVA) verlangt, dass sich die Kassen einer neuen "Richtlinie für Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen" unterwerfen. Danach sollen Prämien und Altersvorsorge gedeckelt, und Dienstwagen bei der Vergütung stärker berücksichtigt werden. Bestandsgarantien, die einige altgediente Krankenkassenchefs für ihre nächste Vertragsverlängerung bereits ausgehandelt haben, hält das Amt für unwirksam.

Der Vorstand der Bosch BKK hat einer geforderten Gehaltskürzung bereits zugestimmt. Andere Kassenchefs könnten sich wehren, etwa auch Ingo Kailuweit von der Ersatzkrankenkasse KKH, dessen Vertragsverlängerung demnächst ansteht.

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Die Vorstände gesetzlicher Krankenkassen hatten im vergangenen Jahr teils deutlich höhere Bezüge erhalten. So erhielt mit Jens Baas der Chef der größten Versicherung, der Techniker Krankenkasse, 288.800 EUR - rund 12.000 EUR mehr als im Vorjahr. Der Vorstandschef der Barmer GEK, Christoph Straub, verdiente demnach 257.800 EUR plus eine Prämie von 25.000 EUR. Die Kasse hatte jüngst einen deutlichen Stellenabbau angekündigt. Der Chef der DAK Gesundheit, Herbert Rebscher, verdiente 246.600 EUR.

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