Krankenkassenbeiträge: Gesundheitsfonds: IKK-Direkt rechnet mit neuen Mitgliedern

Krankenkassenbeiträge: Gesundheitsfonds: IKK-Direkt rechnet mit neuen Mitgliedern

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Muster der elektronischen Gesundheitskarte verschiedener Krankenkassen liegen in Trier auf einem Tisch (Archivfoto vom 03.09.2007). Mehrere gesetzliche Krankenkassen rechnen durch die Einführung des Gesundheitsfonds von Januar 2009 an mit Beiträgen in Rekordhöhe. Er halte einen bundesweit einheitlichen Beitragssatz von 15,5 Prozent für das Jahr 2009 für durchaus plausibel, sagte der Vorstandsvorsitzende der Barmer Ersatzkasse, Vöcking, der «Süddeutschen Zeitung» (Dienstag, 08.01.2008). Foto: Harald Tittel dpa/lsw (zu dpa 4086) (c) dpa - Bildfunk

Die IKK-Direkt, die gesetzliche Krankenkasse in Deutschland mit dem niedrigsten Beitragssatz, rechnet aufgrund des stark kritisierten Gesundheitsfonds mit einem rasanten Mitgliederwachstum.

Kassenchef Ralf Hermes will nach Einführung des Fonds im Januar 2009 einen Teil der Mitgliedsbeiträge zurück erstatten, kündigte er gegenüber der WirtschaftsWoche an. „Wir freuen uns auf den Gesundheitsfonds“, so Hermes. Bereits im ersten halben Jahr nach Einführung des Fonds will er seinen Mitgliedern einen Teil ihrer Beiträge erstatten. „Wenn die Leute hören, dass sie bei uns Geld zurückbekommen, dann wechseln sie auch zu uns.“ Zudem geht der Kassen-Manager davon aus, dass „die Horror-Szenarien der vergangenen Tage nicht eintreten“ und der einheitliche Beitragssatz unter 15 Prozent liegen wird.

In der vergangenen Woche war eine Studie des Instituts für Gesundheitsökonomik (IfG) bekannt geworden, nach der der Beitragssatz von 2009 an auf 15,5 Prozent steigen wird. Rund 44 Millionen Kassenmitglieder müssten dann bis zu 59 Euro im Monat mehr zahlen.

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