Feminismus-Debatte
Mit ihrem Scharmützel mit Frauenrechtlerin Alice Schwarzer schaffte es Schröder bereits vor einem Jahr bundesweit in die Schlagzeilen. Sie musste allerdings harsche Kritik einstecken. Inkompetenz und Stammtischparolen hielt Schwarzer in einem „Offenen Brief“ der Frauenministerin vor. Weder habe sie die Lage der Familien verbessert noch die Gleichberechtigung der Frau weiter vorangebracht. „Die einzig aufregende Nachricht“ in ihrer fast einjährigen Amtszeit sei ihre Heirat und der Namenswechsel von Köhler auf Schröder gewesen.

Inkompetente, überforderte Politiker die im Zweifel ihr Heil in der Optimierung ihrer eigenen Interessen suchen sind doch nur das Spiegelbild unserer Gesellschaft, und ernsthaft scheint es auch keinen zu interessieren, sonst würden wir Bürger es ja ändern. Frau Schröder ist doch kein Einzelfall und wir schauen weg.

Der mündige und aufmerksame Bürger wird wenig davon halten, wenn amtierende Minister nun Aufsätzchen (in Form von Büchern , auch z.B. eigene Biografien in noch sehr jungen Jahren ) schreiben um damit persönlich punkten zu wollen.
Es gibt für die Familienministerin wahrlich genug zu tun in ihrem eigenen beruflichen Aufgabenfeld um positiv etwas bewirken, auch verändern zu können . Wie wäre es also damit, sich den Aufgaben zu stellen, tragbare Lösungen zu erarbeiten (ungleiche Entlohnung , Quoten uvm) anstatt nicht gelingende Aufsätzchen (Büchle) zu schreiben .