Kurzporträt: Horst Seehofer: Der starke Mann in der CSU

Kurzporträt: Horst Seehofer: Der starke Mann in der CSU

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Horst Seehofer

Horst Seehofer will stets hoch hinaus. Der CSU-Vize hatte die Hürde für seine Partei bei der bayerischen Landtagswahl vom Sonntag auf 52 Prozent gehängt. Doch dann folgte der Absturz von 60,7 auf 43,4 Prozent. Insgeheim galt Seehofer schon länger als Mann für den Plan B. Er war CSU-Chef Erwin Huber bei der Wahl zum Parteivorsitzenden im vergangenen Jahr zwar unterlegen.

Den Traum, an der Spitze zu stehen, hatte Seehofer aber nicht aufgegeben. Offiziell sagte der 59-Jährige vor der Wahl in Bayern: „Es gibt keinen Plan B.“ Nun soll er Huber beerben.

Seehofer, der auch als soziales Gewissen der Union bezeichnet wird, gilt als politisches Stehaufmännchen. Von 1992 bis 1998 war er Gesundheitsminister. 2001 erkrankte er an einer lebensgefährlichen Herzmuskelentzündung und zog sich kurzzeitig aus der Politik zurück. Nachdem er 2004 im Streit über die Gesundheits-Kopfpauschale den Posten als Unions-Fraktionsvize hinschmiss, beschrieb Seehofer sich selbst als „politisch tot“.

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Ein Jahr später brachte ihn der damalige Parteichef Edmund Stoiber wieder ins Bundeskabinett. Seehofers Vorliebe gilt neben der Modelleisenbahn vor allem der Gesundheitspolitik, aber auch im Agrarressort operiert er gern an Problemen wie der Vogelgrippe oder der Lage der Milchbauern.

Die Opposition aber auch die SPD werfen ihm auf vielen Gebieten einen „Zick-Zack-Kurs“ vor, weil er auf Bayern Rücksicht nehme. Auch ein außereheliches Verhältnis mit einer Bundestagsmitarbeiterin im vergangenen Jahr brachte ihn in die Schlagzeilen - und Seehofer wurde zum vierten Mal Vater.

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