Landtagswahl: CDU gewinnt die Wahlen im Saarland

Landtagswahl: CDU gewinnt die Wahlen im Saarland

, aktualisiert 26. März 2017, 18:07 Uhr
Quelle:Handelsblatt Online

Die ersten Hochrechnungen für die Landtagswahlen im Saarland liegen vor: Die CDU legt deutlich zu, der Schulz-Effekt für die SPD verpufft wirkungslos und die Grünen fliegen aus dem Landtag.

SaarbrückenDie CDU ist bei der Landtagswahl im Saarland nach Prognosen von ARD und ZDF mit deutlichen Zugewinnen stärkste Kraft geblieben. Die SPD konnte am Sonntag anders als erwartet nicht spürbar von der Euphorie um den neuen Parteichef Martin Schulz profitieren. Ob es für eine rot-rote oder rot-rot-grüne Regierung reicht oder ob es bei der großen Koalition bleibt, war zunächst offen.

Die CDU von Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer kommt nach den 18.00-Uhr-Prognosen auf 40 bis 41 Prozent und erhält 24 Sitze. Die SPD erreicht 29,5 bis 30 Prozent und damit 17 Sitze. Die Linke bleibt drittstärkste Kraft mit 13 Prozent, das entspricht 7 Sitzen. Die AfD holt 6 Prozent und somit 3 Sitze. Die Grünen dürften es mit 4,5 Prozent kaum mehr in den Landtag schaffen. Die FDP ist mit 3,0 bis 3,5 Prozent sicher draußen.

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Die Abstimmung im kleinsten deutschen Flächenland gibt den Startschuss für das Wahljahr 2017, das am 24. September mit der Bundestagswahl endet. Sie gilt außerdem als erster Stimmungstest für den neuen SPD-Chef und Kanzlerkandidaten Martin Schulz. Nachdem er Ende Januar als Herausforderer von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) der Öffentlichkeit präsentiert wurde, legte die bis dahin abgeschlagene SPD in Umfragen deutlich zu und lag bis kurz vor der Wahl mit der Union etwa gleichauf.

Im Saarland hatte CDU-Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer Anfang des Jahres in Umfragen bereits wie die sichere Siegerin ausgesehen. Doch im Umfrage hatte SPD-Herausforderin Anke Rehlinger aufschließen können. Im Wahllokal blieb der "Schulz-Effekt" aber wirkungslos.

Bereits am Sonntagnachmittag hatte sich eine etwas höhere Wahlbeteiligung als vor fünf Jahren abgezeichnet. Bis 14 Uhr hätten 32,6 Prozent der rund 800.000 Wahlberechtigten ihre Stimme abgegeben, erklärte die Landeswahlleiterin. 2012 waren es um diese Uhrzeit 31,1 Prozent.

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Quelle:  Handelsblatt Online
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