Landtagswahl in Niedersachsen: SPD trotz Steinbrück-Eskapaden gut im Rennen

02. Januar 2013, aktualisiert 02. Januar 2013, 14:12 Uhr
Der SPD-Kandidat in Niedersachsen, Stephan Weil, hat gute Chancen neuer Ministerpräsident in Niedersachsen zu werden.Bild vergrößern
Der SPD-Kandidat in Niedersachsen, Stephan Weil, hat gute Chancen neuer Ministerpräsident in Niedersachsen zu werden.
von Jan Mallien Quelle: Handelsblatt Online

Die Fehltritte von Kanzlerkandidat Steinbrück schaden der SPD offenbar kaum. Laut Handelsblatt-Prognosebörse liegt Rot-Grün in Niedersachsen klar vor Schwarz-Gelb. Für SPD-Kandidat Weil könnte es dennoch knapp werden.

Die jüngsten Interview-Äußerungen von SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück schaden der SPD im Landtagswahlkampf in Niedersachsen offenbar kaum. Laut Handelsblatt-Prognosebörse liegt die SPD mit 32,6 Prozent nur knapp hinter der CDU mit 35,8 Prozent. Gemeinsam mit den Grünen (12,6 Prozent) kommen die Sozialdemokraten auf 45,2 Prozent.

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Damit liegen sie selbst dann vor Schwarz-Gelb, wenn die FDP den Einzug in den Landtag schafft. CDU und FDP (5,6 Prozent) kämen im Bündnis auf 41,4 Prozent.

Zum Zünglein an der Waage könnte jedoch die Piratenpartei werden. Auf der Handelsblatt-Prognosebörse notiert sie bei 5,1 Prozent und würde anders als die Linkspartei (4,3 Prozent) ganz knapp den Einzug in den Landtag schaffen. In diesem Fall hätten weder Rot-Grün noch Schwarz-Gelb einem Mehrheit. Denkbar wäre eine von der Piratenpartei tolerierte Rot-Grüne Minderheitsregierung oder eine Große Koalition. In einer Großen Koalition würde allerdings wohl die CDU den Ministerpräsidenten stellen.

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