Lebensmittel: Bauern fürchten um Ehec-Entschädigung aus Brüssel

Lebensmittel: Bauern fürchten um Ehec-Entschädigung aus Brüssel

von Max Haerder

Dem Wirbel um den Ehec-Keim folgt nun der Streit um das finanzielle Trostpflaster.

210 Millionen Euro Entschädigung hat die EU den europäischen Landwirten versprochen. In den deutschen Betrieben aber wächst die Sorge, dass sie von der Konkurrenz aus Südeuropa ausgebootet werden.

Denn versprochen wurden bisher nur Zahlungen für Tomaten, Gurken, einige Salatsorten sowie für Paprika und Zucchini. Vor Paprika und Zucchini hat in der Ehec-Krise aber niemand gewarnt.

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„Das war eine politische Konzession an die Spanier“, klagt Hans-Dieter Stallknecht, Agrarexperte des Deutschen Bauernverbandes. Damit nicht genug: „Nach Informationen aus den europäischen Bauernverbänden sollen auch noch Pfirsiche und Aprikosen aufgenommen werden“, heißt es in einer Stellungnahme, die die norddeutschen Gemüsebaubetriebe für ihre Landesministerien verfasst haben, „durch die Erweiterung der Beihilfeprodukte auf Wunsch südeuropäischer Staaten“ dürfe die volle Auszahlung der EU-Hilfen „nicht gefährdet“ werden. Rufe nach nationaler Aufstockung der EU-Gelder wehrt das Bundeslandwirtschaftsministerium ab.

Die deutschen Landwirte arbeiten nun an einem Konter. Agrarexperte Stallknecht: „Wir versuchen, Rucola, Chinakohl und Feldsalat noch auf die Entschädigungsliste zu bekommen.“

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