Zu denken gibt den kommunalen Aufklärern auch, dass sich die Beteiligten an der Transaktion bereits aus früheren Geschäften kannten. „Diese Art von Geschäften machen weltweit vielleicht ein paar Hundert Leute, da kennt man sich“, sagt LVV-Geschäftsführer Detlev Kruse. So scheint es auch im Fall der KWL gewesen zu sein.
In den Taskforce-Unterlagen taucht die Firma Value Partners aus Zürich als Berater und Vermittler des CDO-Geschäfts zwischen der KWL und UBS auf. In diesem Unternehmen haben Jürgen Blatz und Berthold Senf führende Positionen inne. Die beiden hatten einst für die Schweizer Firma Global Capital Finance (GCF), eine Tochter der Credit Suisse,gearbeitet und der KWL schon bei der Vermittlung des ursprünglichen Cross-Border-Deals geholfen.
Reise nach Dubai
Heininger hat dies 2009 eine Anklage der Staatsanwaltschaft eingebracht. Der Vorwurf lautete, er sei – in einem Fall auch samt Lebensgefährtin – auf Kosten der GCF nach Dubai und New York gereist. Derzeit prüft das Landgericht Leipzig die Eröffnung des Hauptverfahrens. Auch gegen Blatz und Senf hatte seinerzeit die Leipziger Staatsanwaltschaft wegen Bestechung ermittelt. Gegen Zahlung einer Geldauflage in Höhe von jeweils 150 000 Euro wurde das Verfahren eingestellt.
Diesmal steht am Ende der Verantwortungskette Oberbürgermeister Jung. Der gibt sich zwar betroffen, lehnt aber bislang eine persönliche Verantwortung für den Wasserwerk-Schlamassel ab, „weil das Verhalten der KWL-Geschäftsführer kriminell war“, wie er sagt.














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Alle Kommentare lesen06.03.2010, 13:43 UhrAnonymer Benutzer: Karsten R.
Das gesamte Geschehen zeigt mal wieder die Unfähigkeit und kriminelle ignoranz dieses Siegener Lehrers und des SPD -Filzes in Leipzig . Nicht zu vergessen :http://www.focus.de/politik/deutschland/leipzig-chor-der-unfaehigen_aid_195992.html
02.03.2010, 15:56 UhrAnonymer Benutzer: Pissrinne
bloß nicht aufregen, das sind schließlich Leistungsträger, zum Abschied bekommen die bestimmt auch noch ein hübsches Sümmchen. Da hilft nur eins: mitmachen!!!
01.03.2010, 11:16 UhrAnonymer Benutzer: Heinz Geyer
Gefaehrliche Geschaefte - aber nicht nur fuer Leipzig - denn es muesste geprueft werden, ob die Vertreter der Stadt diese Geschaefte ueberhaupt haetten abschliessen duerfen. Das haette sich auch UbS fragen muessen - eine Klaerung durch Gerichte waere dringend notwending. Es zeigt sich auch, dass Warren buffett recht hatte: Derivate sind finanzielle Massenvernichtungswaffen, im Prinzip nichts als Wetten.