Lohn: CSU-Landesgruppen-Chef will mehr Transparenz bei Managergehältern

Lohn: CSU-Landesgruppen-Chef will mehr Transparenz bei Managergehältern

von Henning Krumrey

Der neue Chef der CSU-Landesgruppe im Bundestag, Hans-Peter Friedrich, fordert bei der Festsetzung von Managergehältern mehr Mitsprachemöglichkeiten der Eigentümer.

„Die Hauptversammlung muss das Recht haben, über Gehalt und Boni ihrer Vorstände informiert zu werden und darüber entscheiden zu dürfen. Und zwar direkt, also ohne Zwischenschaltung des Aufsichtsrats. Wir brauchen hier viel mehr Transparenz. Und vor allem sichere Anreize, die sich am langfristigen Wachstum orientieren“, sagte Friedrich der WirtschaftsWoche.

Mehr Transparenz will Friedrich auch bei Finanzprodukten erzwingen. „Wir wollen, dass alle Preisbestandteile bei Finanzgeschäften offengelegt werden, also auch die bisher versteckten Provisionen. Dann sieht jeder Kunde, wie Bank und Berater von den einzelnen Produkten profitieren. Hilft das nicht, könnte man Beratung und Verkauf trennen. Ein unabhängiger Finanzberater bekommt ein Honorar, danach kauft der Kunde bei der Bank seines Vertrauens das Produkt.“

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Darüber hinaus will die CSU-Landesgruppe das staatliche Vergaberecht sowie die Regeln von Public-Private-Partnership-Projekten ändern, um den Mittelstand zu stärken. „Wir müssen dafür sorgen, dass sich stets der Bessere durchsetzt, nicht der Stärkere“, sagte Friedrich der WirtschaftsWoche. In diesem Zusammenhang sei es auch notwendig, die KfW als Mittelstandsbank zu stärken. Außerdem sollten sich Mittelständler leichter zusammenschließen können, damit sie der Marktmacht der Großen Paroli bieten können.

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