Lohndebatte: Experten von CDU und SPD für Begrenzung von Managergehältern

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Lohndebatte: Experten von CDU und SPD für Begrenzung von Managergehältern

von Max Haerder und Christian Ramthun

Führende Vertreter von CDU und SPD im Bundestag kritisieren Exzesse bei der Entlohnung von Managern – und denken über gesetzliche Deckelungen nach.

"Es kann nicht sein, dass Gehälter und Boni einiger Spitzenverdiener in keinem Verhältnis mehr zum Rest der Belegschaft stehen", sagte der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der CDU/CSU, Michael Fuchs, der WirtschaftsWoche. Es könne auch nicht sein, dass "die Deutsche Bank weit mehr Geld für Boni ausschüttet als an Dividende", so Fuchs weiter. "Man muss gegebenenfalls eine gesetzliche Regelung finden, die die Boni-Zahlungen unterhalb der Dividendenausschüttung beschränkt."

Die Opposition fordert ebenfalls ein Umdenken. "Die Toleranz gegenüber astronomischen Managergehältern ist extrem gesunken", sagte SPD-Fraktionsvize Joachim Poß der WirtschaftsWoche. "Wenn ein CEO das 250-fache eines normalen Angestellten verdient, ist das nicht mehr vermittelbar. Wir brauchen eine gesetzliche Eindämmung für die gesamte Wirtschaft, nicht nur für die Finanzindustrie."

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