Bei den gegenseitigen Schuldzuweisungen legte auch der Duisburger Baudezernent Jürgen Dressler nach. Ähnlich wie zuvor bereits Schaller machte er die Polizei für das Desaster verantwortlich. „Der Tunnelbereich gehörte zum öffentlichen Raum außerhalb des Veranstaltungsgeländes. Für die Sicherheit im öffentlichen Raum ist die Polizei zuständig“, sagte Dressler der „Rheinischen Post“. Dresslers Behörde war für die Genehmigung der Loveparade in Duisburg zuständig.
An diesem Samstag - eine Woche nach der Katastrophe - sollen die Fahnen in Deutschland auf halbmast wehen. Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) ordnete zur Gedenkfeier Trauerbeflaggung an. Der ökumenische Gottesdienst findet um 11.00 Uhr in der Duisburger Salvatorkirche statt. Wegen des erwarteten Andrangs werden vor der Kirche Lautsprecher aufgestellt. Neben Bundespräsident Christian Wulff hat sich auch Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) angekündigt.
Bereits am Mittwochabend gedachten Fußballfans der Opfer. „Wir sind tief traurig, unsere Gedanken sind bei den Angehörigen der Toten, denen wir unser Beileid und Mitgefühl aussprechen“, sagte der Kapitän des MSV Duisburg, Ivica Grlic, vor einem Testspiel gegen den VfL Bochum. Die Partie endete 1:1 und wurde vor 3000 Zuschauern in aller Stille im Duisburger Stadion ausgetragen.














- als Spam melden
- antworten
- als Spam melden
- antworten
- als Spam melden
- antworten
Alle Kommentare lesen02.08.2010, 10:40 UhrAnonymer Benutzer: Polizist
Es ist doch eindeutig der Job der Polizei, die Meute durch die Strasse zu führen. Andere haben doch gar keine konkreten Steuerungsgewalt bzw. Möglichkeiten incl. Gerätschaften VorOrt um die Meute zu dirigieren.
Fast identische Fehler der Polizei haben bei Fußballspielen auch schon zu Toten geführt.
02.08.2010, 03:09 UhrAnonymer Benutzer: keinschweizer
@ global - mal einfach so gefragt: Was geht es Sie an, was Deutschland mit den Deutschland zustehenden Steuergeldern macht?
im Übrigen sollten Sie als vermutlicher Schweizer schauen, dass Sie ihr Haus in Ordnung halten. insbesondere empfehle ich ihnen, dass Sie ihre Probleme selbst lösen und uns in Deutschland nicht fortwährend beklauen.
01.08.2010, 18:06 UhrAnonymer Benutzer: shadow dancer
das passt hier nicht !