Manuela Schwesig: Anhebung des Kindergelds reicht nicht

Manuela Schwesig: Anhebung des Kindergelds reicht nicht

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Manuela Schwesig: Anhebung des Kindergelds reicht nicht

Familienministerin Manuela Schwesig kritisiert die "tröpfchenweise" Anhebung des Kindergelds. Das sei ein Problem, sagte sie anlässlich des "Zukunftstag Familie 2030".

Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig (SPD) hat die Pläne des Finanzministeriums zur Erhöhung des Kinderfreibetrags und des Kindergelds als nicht ausreichend kritisiert. Die „tröpfchenweise“ Anhebung sei ein Problem, sagte Schwesig am Donnerstag anlässlich des „Zukunftstag Familie 2030“ in Berlin. Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) hatte in der vergangenen Woche angekündigt, das Kindergeld um zwei Euro im Monat zur erhöhen, auch der Kinderfreibetrag soll leicht steigen.

Die Familien würden sich fragen, ob die Politik eigentlich wisse, wie teuer das Leben mit Kindern sei, sagte Schwesig. „Deshalb bin ich nicht dafür, dass es alleine bei dieser pflichtgemäßen Anhebung bleibt, sondern dass wir ganz gezielt in diesem Zusammenhang die Familienleistung weiter verbessern.“ Das solle nicht „per Gießkanne“ geschehen, sondern dort, wo Familien es brauchen. Schwesig will etwa den Unterhaltsvorschuss für Alleinerziehende ausweiten und den Kinderzuschlag erhöhen.

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Verbände und Opposition hatten Schäubles Pläne bereits heftig kritisiert. Grünen-Expertin Lisa Paus nannte die Erhöhung des Kindergelds um zwei Euro einen „schlechten Witz“.

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