Metalldiebstähle: Rohstoffklau: Ermittler warnen vor Balkan-Banden

Metalldiebstähle: Rohstoffklau: Ermittler warnen vor Balkan-Banden

von Jürgen Berke

Hinter der wachsenden Zahl von Metalldiebstählen stehen offenbar straff organisierte, grenzüberschreitend agierende Banden.

Hinter der wachsenden Zahl von Metalldiebstählen stehen offenbar straff organisierte, grenzüberschreitend agierende Banden. Nach Schätzungen aus Ermittlungskreisen beläuft sich der Schaden durch Metalldiebstähle EU-weit mittlerweile auf rund 8,5 Milliarden Euro. Das meldet die WirtschaftsWoche unter Berufung auf polizeiliche und private Fahnder, die deswegen bereits von einer "Balkan-Connection" sprächen. Nach deren Erkenntnissen lassen die Banden große Teile der  Beute  in Zwischenlagern in Tschechien, der Slowakei und Ungarn verschwinden, von wo  sich die Spuren in Richtung Türkei sowie mittlerer und ferner Osten verlören.

Um an die immer teurer werdenden Metalle – Stahl, Aluminium, Kupfer und Bronze – in großen Mengen zu gelangen, gründeten die Banden neuerdings Scheinfirmen in Osteuropa, tauchten mit gefälschten Papieren als scheinbar seriöse Fuhrunternehmer auf und erleichterten Gießereien und andere Unternehmen auf diese Weise um ganze Lkw-Ladungen. "Die Banden sind auf Dauer angelegt und sehr hierarchisch aufgebaut", erklärte Thomas Spang, bei der Bundespolizei in Potsdam für zentrale Ermittlungen zuständig, gegenüber der WirtschaftsWoche. "Wie in einer normalen Firma gehen die Bandenmitglieder einem Fulltime-Job nach."

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Die Unternehmen sind inzwischen gewarnt. Nach Informationen der WirtschaftsWoche verschicken Versicherungen bereits schwarze Listen mit Scheinfirmen, um ihre Kunden zu warnen.  

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