Mietpreise: SPD plant Offensive für bezahlbaren Wohnraum

30. Dezember 2012, aktualisiert 30. Dezember 2012, 11:38 Uhr
Wohnhäuser an den Marco-Polo-Terrassen in der Hafencity in Hamburg. Die Mieten und Wohnungspreise in Hamburg steigen seit Jahren steil an. Quelle: dpaBild vergrößern
Wohnhäuser an den Marco-Polo-Terrassen in der Hafencity in Hamburg. Die Mieten und Wohnungspreise in Hamburg steigen seit Jahren steil an. Quelle: dpa
von dapd Quelle: Handelsblatt Online

Die Sozialdemokraten wollen sich im Wahlkampf verstärkt für niedrigere Mietpreise und öffentliche Wohnungsunternehmen einsetzen. Unter anderem soll laut Medienbericht die Umwandlung von Wohnraum in Büros gebremst werden.

HamburgVor dem Start ins wichtige Wahljahr 2013 sucht die SPD nach Lösungen, um in großen Städten mehr bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Laut einer "Spiegel"-Meldung vom Sonntag schlägt eine Arbeitsgruppe, geleitet vom früheren Bau- und Verkehrsstaatssekretär Achim Großmann, ein Bündel von Maßnahmen vor. Dazu zähle etwa, Genossenschaften zu fördern, den "Wohn-Riester" zur Eigentumsbildung zu vereinfachen, den Verkauf öffentlicher Wohnungsunternehmen zu stoppen und der Umwandlung von Wohnraum in Ferienappartements oder Büros entschiedener zu begegnen.

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Sozialer Wohnungsbau früherer Jahre mit Großprojekten in Stadtrandlage spielt in dem Konzept keine Rolle mehr. Der Hamburger Erste Bürgermeister Olaf Scholz, der die Wohnungsnot schon im Wahlkampf 2011 zum Thema gemacht hatte, sagt dem Magazin: "Die Menge bleibt der entscheidende Faktor. An andere Allheilmittel zu glauben wäre eine Illusion."

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Kommentar | 1Alle Kommentare
  • 30.12.2012, 17:17 Uhrshadowdancer

    Die SPD sollte mehr für Eigentumsbildung tun - die NRW-SPD unter der Schulden-Kraft tut leider genau das Gegenteil !

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