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Mindestens 17 Todesopfer: US-Luftangriff auf El-Kaida in Pakistan

El-Kaida-Vize Ajman al-Sauahri ist am Freitag in einem Dorf in Pakistan offenbar Ziel eines US-Luftangriffs gewesen. 17 Menschen starben. Der US-Luftangriff hat offenbar sein Ziel verfehlt und die pakistanische Regierung verärgert.

Immer wieder werden im mittleren Osten Kämpfer der Al Kaida festgenommen. Ihr Führer Osama bin Laden
Immer wieder werden im mittleren Osten Kämpfer der Al Kaida festgenommen. Ihr Führer Osama bin Laden bleibt verschwunden (Archiv). Foto: DPA

HB ISLAMABAD/WASHINGTON. Der Fernsehsender CNN berichtete unter Berufung auf informierte Kreise, der US-Geheimdienst CIA habe die Angriffe auf mehrere Gebäude an der Grenze zu Afghanistan angeordnet. Zuvor habe die CIA Hinweise erhalten, Sauahri halte sich dort in einem Dorf auf. Der Sender ABC zitierte pakistanische Militärkreise mit den Worten, fünf der Getöteten seien hochrangige El-Kaida-Vertreter. Insgesamt wurden nach Angaben von Vertretern vor Ort bei dem Angriff 18 Menschen getötet, darunter fünf Kinder. Es wurde nicht ausgeschlossen, dass weitere fünf Menschen dabei ihr Leben verloren. Der gebürtige Ägypter Sauahri und El-Kaida-Chef Osama bin Laden befinden sich seit dem Sturz der Taliban-Regierung in Afghanistan 2001 durch US-geführte Truppen auf der Flucht. Am Freitag hatten pakistanische Sicherheitskreise und Bewohner der Grenzregion berichtet, beim Angriff auf Unterstützer der Taliban durch US-Flugzeuge aus Afghanistan seien 18 Menschen ums Leben gekommen.

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