Mindestlohn-Debatte: Wirtschaftsweiser Feld warnt vor Mindestlöhnen

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Lars Feld ist als Mitglied im Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung einer der "fünf Wirtschaftsweisen".

von Max Haerder

Der Wirtschaftsweise Lars Feld kritisiert die Pläne von CDU/CSU und SPD zur Einführung von Mindestlöhnen.

„Uns geht es viel zu gut, deshalb fangen wir wieder an, Unsinn zu machen“, sagte der Ökonom Lars Feld. „Die Politik spielt mit der Gefahr, den Erfolg ihrer eigenen Reformen zunichte zu machen.“ Insbesondere die Pläne der SPD für eine staatlich festgelegte Untergrenze hält er für gefährlich: „Bei einem gesetzlichen Mindestlohn von 8,50 Euro würde die Arbeitslosigkeit deutlich anschwellen.“ Beispiele aus dem Ausland sollten eine Warnung sein: „In Frankreich ist der Mindestlohn gerade bei den Jugendlichen ziemlich schädlich“, so Feld.

Auch der Präsident des Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, Dieter Hundt, appelliert an die Regierung: „Hände weg von einheitlichen gesetzlichen Lohnuntergrenzen“, sagte Hundt. „Für die Schwächsten am Arbeitsmarkt kann eine Lohnuntergrenze schnell zum Hindernis für den Einstieg in Arbeit werden.“

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