Mindestlohn: Wirtschaftsforscher warnen vor Mindestlohn

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Traditionelle Schwarzarbeits-Branchen könnten bei Einführung eines Mindestlohns noch mehr illegale Beschäftigungsverhältnisse hervorbringen

von Max Haerder

Durch die Einführung eines bundesweiten Mindestlohnes von 8,50 Euro wird die Schwarzarbeit in Deutschland ansteigen, sagt das IAW in Tübingen.

Dies geht aus Berechnungen des Instituts für angewandte Wirtschaftsforschung (IAW) in Tübingen hervor. Die Schattenwirtschaft dürfte „um rund 900 Millionen Euro pro Jahr wachsen“, sagte IAW-Direktor Bernhard Boockmann.
In einigen Branchen werde die Schwarzarbeit besonders stark zunehmen. „Traditionelle Schwarzarbeit-Branchen, die bisher keinen Branchen-Mindestlohn haben, wie das Gaststätten-, Taxi- und Logistik-Gewerbe, wären stark betroffen“, warnt Boockmann.
Außerdem warnt der Ökonom „aus den bisher weitgehend unschädlichen Branchen-Mindestlöhnen die falschen Rückschlüsse für eine flächendeckende Lösung zu ziehen. Bei der jetzt diskutierten Höhe drohten erhebliche Jobverluste.“

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