Der Euro wird mit jedem Tag mehr zum Verhängnis für Europa, wirtschaftlich wie politisch. Wann endlich werden...
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1 KommentarMP Oettinger spricht es endlich aus! Es scheint tatsächlich zielgerichteter und billiger, zunächst überschuldete Finanzinstitute insolvent gehen zu lassen und erst danach im insolvenzverfahren Finanz- u n d Wertpapiereinlagen der Kunden zu verbürgen bzw. zu verstaatlichen.
Ohne eine marktwirtschaftliche Selbstreinigung wird die Finanzwirtschaft Mittel und Wege finden, jede Staatshilfe zunächst für sich und nur sehr zögerlich für Kundenzwecke zu verwenden.
Zugegebenermaßen müßte der Finanzmarkt sich dann endlich
wieder mehr auf weniger profitable aber arbeitsplatzförderlichere Finanzierungen und Eigenkapitalanlagen konzentrieren.
Die Gefahr des Aufkaufes unprofitablerer deutscher banken durch ausländisches Kapital ist schon heute angesichts der weltweiten Kapitalklemme geringer geworden. Gleiches gilt für ausufernde Gehälter und boni. Die behauptung, für weniger als Millionengehälter fänden sich keine motivierten und qualifizierten Manager, war von Anfang einfach entrückter blödsinn. im langfristigen Ergebnis war kaum ein mit extrem hohen boni motivierter investmentbanker sein Geld wert.
Der Euro wird mit jedem Tag mehr zum Verhängnis für Europa, wirtschaftlich wie politisch. Wann endlich werden...
Kommentare zu: Oettinger: "Ein kurzer, harter Wahlkampf"
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