Monitoring: Ziele der Energiewende in weiter Ferne

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Das Ziel der Energiewende ist noch in weiter Ferne.

von Mario Brück

Drei Jahre nach dem Bundestagsbeschluss zum Ausstieg aus der Atomenergie ist die Bundesregierung von den damit verbundenen Zielen noch weit entfernt.

Die Energiewende verfehlt insbesondere das Ziel der bezahlbaren und wirtschaftlichen Energieversorgung, wie aus dem dritten Monitoring der Energiewende hervorgeht, das die WirtschaftsWoche und die Unternehmensberatung A.T. Kearney erstellt haben. War das Ziel 2012 zu 49 Prozent erreicht, sank der Wert 2013 auf 26 Prozent, so das Monitoring. Den Grund sehen die Experten von A.T. Kearney vor allem in der signifikant gestiegenen Umlage für Ökostrom nach dem Erneuerbaren-Energien-Gesetz (EEG) und der Belastung der privaten Haushalte durch gestiegene Energiekosten. Ebenfalls weiter entfernt als im Vorjahr ist die Energiewende vom Ziel der umweltfreundlichen Energieversorgung, das im vergangenen Jahr nur zu 65 Prozent erreicht wurde gegenüber 76 Prozent 2012. Ursache dafür ist der höhere Anteil der Braunkohle, der zu den höchsten CO2-Emissionen der Stromversorgung seit 2008 geführt hat.

Weniger gefährdet ist die sichere Stromversorgung durch die Abschaltung von Atomkraftwerken und die Schwankungen bei der Erzeugung von Solar- und Windenergie. Dem Monitoring zufolge lag die Zahl der Unterbrechungen im Stromnetz so niedrig wie seit Jahren nicht mehr, gleichwohl erhöhte sich die Zahl der Minuten ohne Strom in Deutschland um vier Prozent auf knapp 16 Minuten pro Jahr.

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