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Neue Pläne: Energieanbieter-Wechsel wird beschleunigt

Quelle: dpa

Wer mit seinem Strom- und Gasversorger unzufrieden ist, soll zukünftig schneller wechseln können, so die Pläne des Bundeswirtschaftsministers.

Stromzähler Quelle: dpa
Eine Neuregelung zum Wechsel von Energieanbietern soll Erleichterungen für den Verbraucher mit sich bringen. Quelle: dpa

Unzufriedene Strom- und Gaskunden sollen der Preistreiberei der Energieanbieter bald besser und schneller aus dem Weg gehen können. Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) will dafür am Mittwoch dem Kabinett eine entsprechende Neuregelung vorlegen. Das bestätigte jetzt eine Sprecherin in einem Bericht der „Bild“.

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Die Kündigungsfristen der Energieverträge sollen gesenkt werden. Wer aus seinem Vertrag aussteigen möchte, soll das dann schon innerhalb von zwei Wochen machen können. Bisher können Kunden ihre Verträge nur mit vier Wochen Vorlauf und immer zum Monatsende kündigen.

Eine solche Neuregelung fördere den Wettbewerb auf dem deutschen Markt und bringe damit Erleichterungen für die Verbraucher. Wie verschiedene Vergleichsportale berichten, können Strom- und Gaskunden bei einem Wechsel pro Jahr mehr als 200 Euro sparen.

Die Neuregelung war schon zum Jahreswechsel angekündigt worden. Jetzt soll sie im April in Kraft treten.

Wechsel in drei Wochen perfekt

Wie die Bundesnetzagentur berichtet, werden Verbraucher dann jederzeit zu jedem beliebigen Versorger, innerhalb von drei Wochen - inklusive Kündigungsfrist - wechseln können. Röslers Ziel ist es dabei, dass der neue Versorger schneller als bisher Strom oder Gas liefern und ein Anbieterwechsel damit insgesamt nicht länger als drei Wochen dauert.

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Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) rät allerdings dazu, sich vor einem Wechsel bei seinem bisherigen Versorger über andere Angebote zu informieren, die zum eigenen Verbrauch besser passen könnten, da jeder Strom- und Gasanbieter in Deutschland verschiedene Tarife anbiete. Die Auswahl an Anbietern ist laut BDEW groß: Deutsche Privatkunden können durchschnittlich zwischen 102 Strom- und 37 Gasversorgern wählen. Deutschlandweit seien rund 1.100 Strom- und über 800 Gasanbieter gelistet.

Quelle: dpa
1 KommentarAlle Kommentare lesen
  • 14.02.2012, 22:20 UhrAnonymer Benutzer: mathias

    Dieser Rösler ist das dümmste, was uns der Kinderhandel gebracht hat

    Es gibt nur eine Handvoll Anbieter, alledigst mit hunderten von
    Tochtergesellschaften,die den Verbraucher durch Blendung zu NEUEN
    Vertragsabschlüssen verführen sollen.

    Alte Veträger waren noch Kundenfreundlich !!!!
    Vor allen beinhalteten Sie noch die Beweislast der Anbieter für
    Preiserhöhungen.
    Die neuen Verträge lassen nur einen wechsel zur Tochtergesellschaft
    zu.
    Z.B. der alte Anbieter erhöht um 10% - die Tochter ködert mit 8%
    nach zwei Jahren erhöht die Tochter um 15%
    Also wird wieder gewechselt zu 13% so wird der Kunde hin und her
    gereicht, mit garantiertem Preisanstieg!!

    RÖSLER ist nur ein DUMMSCHWÄTZER !!!!

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