Neue Regelungen: Mindestlohn: 350.000 Jugendliche fallen nicht darunter

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Der Mindestlohn soll nicht für Auszubildende gelten - und auch nicht für viele andere junge Niedriglöhner

von Max Haerder

Ausnahmen für Jugendliche würden Hunderttausende Niedriglöhner vom geplanten Mindestlohn ausschließen.

Nach Auswertungen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) für die WirtschaftsWoche verdienen von den Arbeitnehmern bis 21 Jahre rund 350.000 weniger als 8,50 Euro pro Stunde – das sind 56 Prozent dieser Altersgruppe. Auszubildende sind dabei schon ausgeklammert, weil der Mindestlohn für sie ohnehin nicht gelten soll.

Forderungen nach Einschränkungen für Jüngere kommen aus der CDU/CSU. Dafür gibt es Unterstützung aus der Wissenschaft: Eine solche Einschränkung könne „sicherstellen, dass eine Ausbildung attraktiver bleibt als Aushilfsjobs“, sagte DIW-Präsident Marcel Fratzscher der WirtschaftsWoche. Auch Langzeitarbeitslose dürfen laut Fratzscher „nicht vom Arbeitsmarkt ausgeschlossen werden, deswegen muss es für diese Gruppe flexible Lösungen geben“.

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