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Nobelpreisträger Selten: "Ich vertraue nicht auf die Stimmung der Märkte" - Seite 2

Nobelpreisträger Selten: "Ich vertraue nicht auf die Stimmung der Märkte"

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Der Euro steckt in der Krise. Quelle: dpa
Der Euro steckt in der Krise. Quelle: dpa

Haben Sie schon einmal ein ähnliches Experiment durchgeführt?

Ja, wir haben beispielsweise die Situation mit und ohne Währungsunion anhand eines Zwei-Länder-Modells experimentell verglichen. Die Versuchspersonen haben die Rollen der Regierungen, Zentralbanken, Gewerkschaften, Arbeitgeberverbände und Unternehmen der beiden Länder eingenommen.

Und was war das Ergebnis?

Wir konnten zeigen, dass eine Währungsunion zwar Vorteile hat. Allerdings konnten diese auch ohne Währungsunion durch eine Zusammenarbeit der Zentralbanken erreicht werden. Je besser die Zentralbanken auf stabile Wechselkurse geachtet haben, desto höher war die durchschnittliche Wettbewerbsfähigkeit beider Länder.

Warum gibt es nicht mehr solcher Versuche, etwa zur Analyse von Schuldenkrisen?

Denkbar wären Experimente, die sich mit dem Vergleich verschiedener Institutionen zur Verhinderung solcher Krisen befassen. Dafür bräuchte man mehr als 500 Teilnehmer und etwa zwölf Versuche für jedes Szenario. Den Laboratorien fehlt dafür Infrastruktur und Personal. Für so etwas bedarf es der Unterstützung der Politik, auch finanziell.

Überlebt der Euro?

Ich halte den Euro für ein sehr erfolgreiches Projekt, das wird auch so bleiben. Dennoch lässt sich nicht ausschließen, dass verschuldete Staaten wie Griechenland auf lange Sicht aus der Euro-Zone aussteigen. Auch diese Frage ließe sich übrigens experimentell untersuchen.

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7 KommentareAlle Kommentare lesen
  • 21.08.2011, 14:36 UhrAnonymer Benutzer: Felix Elysium

    @ bMW teuerkettendesater

    Er muss noch die volkswirtschaftliche Gesamtrechnung lernen, Handelsbilanzen, Dienstleistungsbilanzen, Zahlungsbilanzen, Aufgaben einer abgestimmten Wirtschafts-, Finanz-, Steuer-, Währungs- und Haushaltspolitik. Magisches Vier- oder Fünfeck.

    Die DDR war ein System von bespitzelung und Unterdrückung der bevölkerung. Das war ein wichtiger Punkt und ein großer Unterschied zur damaligen bundesrepublik. Die zentrale Verwaltungswirtschaft wurde durch vorgegebene Wirtschaftspläne durch die Zentrale in berlin direkt und straff geführt (besser kommandiert), Vorschläge von Kombinatsfachleuten wurde konsequent ignoriert.

    bitte die dazu gehörenden bücher genau lesen, rekapitulieren und dann nochmals nachlesen. Auch das Lesen einer guten Tageszeitung sollte immer Standard sein, leider wird dies heute von vielen nicht mehr gesehen.

  • 21.08.2011, 12:25 UhrAnonymer Benutzer: BMW teuerkettendesater 1990-2012

    Felix Elysium muß lernen das GELD eine Tauschware ist, wie in der DDR! Die bewertung der Tauschware "GELD" obliegt der Gesellschaft. in der DDR war es das "Volk" im "Westen" sind es die bANKEN (keine deutschen). Mathematisch ist das system ein reiner betrug, weil die bedingungen vermeindliche staatliche (US-banken / FED) zu deinen ungunsten beeinflussen. Demokratie (heißt ja nicht Gerechtigkeit oder Wohlstand) sonder (war schon in der DDR so) wer die beste Drohung glaubwürdig an den Man/Frau bringen kann.
    Der Unterschied zum heutigen Fianzsystem der DDR war lediglich: keine Wetten an börsen, Anleite an geselschaften hielt der Staat (fürs Volk),es gab keine "Mehrwertsteuer" und die Einkommensbesteuerung .... das sollen die leser man selbst herausfinden.
    Mehr Senf unter "Die Problematik des Zinssystems"!

  • 17.08.2011, 17:38 UhrAnonymer Benutzer: werneremil

    da hat das senile pofessorchen aber einen abgefurzt-es waere damit besser zur toilette gegangen.wieder so einer wie desaster obama,der verspricht auch,was er garnicht hat(z.b.arbeitsplaetze).es scheint am nobelpreis zu liegen dass die inhaber sich gegenseitig aus dem allerwertesten absprechen.das pofessorchen sollte auch zu desaster obama fliegen um sich die freiheitsmedaille abzuholen.vor kurzem war auch das ostdeutsche kanzlerweib drueben,dann koennen sie drueben, den club der dummschwaetzer und desastermenschen gruenden. drueben kann dann das senile professorchen dann weiter alles von sich geben und muss nicht immer zur toilette.

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